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Gespräche in dem Reiche derer Todten ... zwischen der letztverstorbenen Römischen Käyserin, Eleonora Magdalena Theresia, und der letztverstorbenen Königin in Franckreich, Maria Theresia : worinnen das Leben, Gottesfurcht und hohe Tugenden dieser beyden großen Printzeßinnen ... zu ersehen ...
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denburg schwehre Streit-Sachen abzuthun/wohnte aber nie des Vor-mittags einer Coiàenr bey, damit er den Gottesdienst nicht versäu-men möchte, weil die Zusammenkunfft, zwischen ihm und dem Chur-fürsten von Brandenburg, secure in der Fasten-Zeit anberaumt gewe-sen. Er st-ffkete viele Klöster und Küchen, ließ auch, unter andern,zuNeuburg, demHeil àrviàvonf' zu Ehren, ein Kloster erbau-en, weil eres seiner Verbitte bev GOtt zugeschrieben, daß er männlicheErben erzielet, und dadurch verhindert hat, daß seine Lande, biß aufdie-se Stunde, nicht wieder an eine kroràmische Herrschafft zurücke fal-len dörffen. Die pmres von der^ocletät liebete er über alle andereGeistliche, indem er fie vordie tüchtigsten Werck-Zeuge gehalten Kehe-reyen auszurotten, und die Irrigen auf den rechten Weg zu bringen.Er vertrauere ihnen aüc seine Kinder, und sie waren seine Beicht-Väterund Hof-Prediger. Ja, seine Gewogenheit ist so groß gegen sie gewe-sen, daß er sich vielmals verlauten lassen, er wolte seine Kinder nicht vordie Seinigen erkennen, wann sie von seinem Beyspiel abweichen, unddieser 8scir tät nicht eben so hold, als er, seyn wolten. Neuburg anderDonau war seine Freudcn-Stadt. Er hatte sie von denen Juden ge-säubert, und sein Leichnam muste, vermöge seiner gemachten Verord-nung, von Wien dahin gebracht, auch allda beygesetzet werden.

Nebst solchem Eyfer in Religions -Sachen, besaß er auch sonstuochhohe(^usliräten undeine vollkommene Leibes-Gesundheit, welchesmachte,daß er zu einem sehr hohen Alter gelanget. Er zeugete mit seinerandern Gemahlin sehr viele Kinder, nemlich acht Prinhen und ebensovielPrinhcßinnen. Die Prinhen betreffende, meine Brüder, leben da-von deromaln annoch dreye , als csrl Philipp , der seinem àno 1716.gestorbenen Bruder íànn XVMKeim, Churfürsten von der Pfaltzluc-ceàirte, und l66i. gebohren' ward. Dann /ìler-wài- LiZismunäus,gebvhren i66z. heutiger Bifchoffzu Augspurg; und endlich krsnàurLuäov cu^. 1664. gebohren, nunmehriger Churfürstzu Trier. Anlan-gende die Printzeßinnen, so bin ich unter ihnen zu einer Käyserin, eine zurKönigin von Psrtugalheinezur Gemahlin (iarolili. in.Spam'en,eine einedoppelte Printzeßm von Parma ( indem sie sich an zwey leibliche Brüderverheyrathet gehabt » und Mutter der jetzigen Gemahlin uhilippi v. mSpanien; und dann einezur Gemahlin des Pohlnischen Prinhen 1--^ h»Lvbie^ geworden; und diese drey Letztem, nemlich die verwittible-

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