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ihm hinführo niemals mehr an Lebens,Mitteln ermangeln, er solte nurmit ihme, Nickaeln» hingehen, und zugleich die Hof,Bediente warnen,daß sie ohne allen Anstand, den damaligen annoch jungen Prinhen k>ki-aus jenem Zimmer, in welchem er lag, anderwärts hin-brachten; die Ursache aber solcher Vorsorge würde die Zeit lehren. Manwunderte sich ob solcher Ermahnung, als sie der Bauecs-Maun thäte,relolvi. te auch, weil das Zimmer ohne dies sehr baufällig gewesen, sol-che nicht in den Wind zu schlagen, sondern den jungen Prmtzen ander-wärts zu verlegen. Solches war kaum vdllzogen, so fiel der gantze obe-re Theil des Zimmers ein, eben zu rechter Seit, da die letzte Hoffnungdes Hauses von Neuburg hätte zu Wasser werden, und nach des kleinenktuiippl ükelmi Todt, dasgantze Hertzoglhum zu der eroreàmischen
Linie übergehen müssen.
Den P-.chst und die gantze Geistlichkeit hielt mein Vater in grossfen Werth und Ehren. Den Gottesdienst wartete er vor allen andernDingen ab, und erwiese sich sehr eyfrig in Vertheidigung seiner Religion,die er allenthalben, wo und wie er nur kunnte, auszubreiten sichere.Mildem berühmten »urà, seiner prorämischen Srief, MutterHos Prediger, gerielh er, des Glaubens halber, öffters m einen scharf-fen Wort»Wechsel, und zanà sich mit ihm herum, wie vielmalszwey ?KeoioA, von widriger Religion zu thun pflegen.
Als à»l68s. mein Vater die Chur-Psälhische Regierung undLande in Besitz genommen, fand er darinnen meistentheils Zä'rn.jrteUnterthanen. Nichtsdestoweniger ließ er die Freyheit, CatholischerGlaubens-Übungen, allenthalben unverzüglich verkündigen; und seitder Zeit sind vielein den Schooßder Rsmlsch-Cacholifchev Kirchegezo-gen worden. Insonderheit sehr erfteuere sich mein Varer, wann jemandaus seinen Hof-Leuten sich zu der Römsich-Catholischen Kirche bequeh-rnete. Gegen die Armen war er gurchätig, und sichrere gemeiniglicheinen grossen Allmofen-Beutel bey sich, der ihm, bey einem gewissen Zu-fall , das Leben errettet. Denn, als er sich einstmals, bey Wien, aufeiner grossen Wilden-Schwems-JaZt befand, warder von einem grau-samen wilden Schwein geschlagen, und würde unfehlbar eine tödtlicheWunde empfangen haben, wann nicht, aus einer sonderbaren Schi-àng GOttes, der Zahn des Schweines gerade auf besagten grossenAlmosen-Beutel genossen hätte, und er folglich unbescbädiget geblie-ben wäre. Er begab sich nach West!, mit dem Churfürsten von Bran-denburg