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die Nachricht ein7 welcher Massen ihm die Wahl nicht livrable gewesen,sondern Eäaei Wisniswicrlcy erwehlet worden. Ob er nun sich gleichsehr vergnügt bey Anhörung dieser Bothschasst erwiese, auch dem Courier,der ihm solche überbrachte, ein ansehnliches Stücke Geld verehrete, undsagte, daher, durch die Wahl eines andern, gar grosser Sorgen überho-ben seye; ließ derselbe dennoch eine geraume Zeit, ziemlichen Unwillengegen das Haus Oesterreich blicken, weil er den Argwohn gefastet gehabt,als ob es dieses unter der Hand verhindert hätte, daß er den PohlnischenThron besteigen können. Jedoch die Zeiten haben endlich, durch anderegönnstige Schickungen, diesen Unwillen getilget, und ihn in eine vertrau-te Freundschafft mit dem Ertz-Hause Oesterreich verwandelt.
Die Lande meines Vaters, die er von seinem Vater geerbet, sowohl,als seine Person, waren fast mit lauter ?rokelUnten umgeben. Gleich-wohl scheuete er sich keineswcges, seinen Gottesdienst jederzeit mit grossenEyfer zu verrichten. Des Morgens lag er ordentlich zwey Stundenlangaufseinen Knien, dasBildniß des gecreutzigten Heylandes in der Handhaltende, und es mit vielen Küssen verehrende. Die Heilige Gottes, d.i.die Heilige Jungfrau kià, verehrete er ebenfalls mit allem Eyfer,und rüstete sie in allen seinen Anliegen fleißig an, dergestalt,daß man, fast alle Augenblicke, die Worte: là àis! aus seinemMunde erschallen hörete ; jedoch nicht zum Mißbrauch, wie andere Leutevielmals zu thun gewöhnet sind. Ihr, nemlich der Heiligen Mutter desHerrn, zu Ehren, betete er täglich einen Rosen - Crantz. Hiernechst läseer auch alle Tage, in dem Heiligen Calender des ester , desjenigen
Heiligen Leben, dessen Tag eingefallen gewesen. Monatlich hub er sei-nen so-genannten Monath-Heiligen, und erzeigteDiele Ehr-Erbietunggegen ihre Ehr-würdigen heiligen Gebeine. Das wunderthätige Bildzu Alt, Oettingen bereicherte er recht Königlich, mit vielen kostbaren Ge-schencken, und hegete Zeit seines Lebenseine ganh sonderbare Ehrerbie-tung gegen den Heil. Erh-Engel kickse! ; und solches um einer sonderba-ren Wohlthat willen, die er seiner bey GOrt eingelegten Vorbitte zu-schrieb , womit es folgende Bewandniß hat :
Unweit Neuburg trass ein elender armer Bauers - Mann einenJüngling an, der sich Meißel ncnnete, welcher auch, den halb-verzweif-selten Bauers-Mann, seines armen Standes halber, sorgsam ausfor-schete, denselben tröstete und ermahnete, zu dem Pfaltz-Grafen umein Allmosen in die Stadt hinein zu gehen, rnit Versicherung , es würde
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