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Die Käyserm.
Wohlan ! So wollen wir uns, zu dem Ende, allhie an diesem an-genehmen Orte niederlassen.
Als sich mm beyde MajestatetthieRayseritt samt der Rö-nrgr'n, niedergesetzet hatten, machte die Er stere, nemlich dieRayserin, den Anfang mit ihrer Historie un d redete also:
Mein Vater war kd'iüppxvn -'Keim, Pfaltz-Grafbey Rhein,Neu-burgischer Linie, aus welcher derselbe, nach auvgcstvrbcner Pfaltz-Gräfi.Simerischer Linie, der erste Churfürst zur Pfaltz gewesen, M iches sich je-doch erst 168 s.. ereignet hat, daß er nemlich zu dem Besitz und Regierungder Chur-Pfältzischen Lande gelanget. ^
kkiüppus m König in Spanien, und dann xvmkclm der steHer-hog von Bäyern, sind seine Pathen gewesen , nach denen er auch in derTauffe genennet worden. Er verheyrathete sich zum erstenmal anOs-àinâ Lonttânlîs, eine Tochter Lißümuncli Königs in Pehlen, die ihmgar zeitig durch den Todt entrissen worden, woraus sich derselbe mir LUls-KerK LmZii-, einer Tochter 6eoi-§u H. Land-Grafens zu Hessen-Darm-stadt, die zwar, als eine krmettsmin in sein Ehe-Bette gekommen, endlichaber sich, zu meines Vaters grösten Freude, r 6s z. bewegen lassen, zu derRömisch - Catholischen Religion zu treten. So viel könnte genug vonmeinem Vater geredet seyn. Jedoch da derselbe, durch seine Frömmigkeit,Eyfer und Tugend-Wandel, einen gar hshenRuhm in der Welt erlan-get , wird es Ew. Majestät hoffentlich nicht mißfallen, noch ein und anderebesondere Nachrichten von ihmzu vernehmen.
Einen Theil seiner Jugend brachte derselbe an denenHöftn des Käy-sers keräinanäi H und Nl. wie auch àimiiíâ des Churfürsten in Bay-ern zu, wolle sich dargegen niemals bewegen lassen in Lande ausserhalbTeutschlands zu reisen, damit, wie er sagte, er sich keine fremde Untugen-den angewöhnen möchte.
àno ,6s2. verstarb sein Vater, und die Regierung dessen hinter-lassener Lande fiel aufihn, in welchem Jahr er sich auch an meine Mutterverheyrathethat.
Als Zeàllv OLnir , König in Pohlen ^ 669. mit Todt abgieng,machte man ihm grosse Hoffnung, den Polnischen Thron zu besteigen.Er begab sich auch zu dem Ende in das Königreich Böhmen , biß an die.Schlèsifche Gräntze, damit er in der Nähe seyn möchte. Mein es liess
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