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4 (1838) Geschichte der Dichter und ihrer Werke : Abbildungen der Handschriften, Sangweisen, Abhandlung über die Musik der Minnesinger, alte Zeugnisse, Handschriften und Bearbeitungen, Uebersicht der Dichter nach der Zeitfolge, Verzeichnisse der Personen und Ortsnamen, Sangweisen der Meistersänger nach den Minnesingern
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902
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902 Handschriften, Abdrücke, Ausgaben, Erläuterungen und Erneuungen der Minnesinger.

11) Ittr --- Münchner Hds. von Rugge's Leich(Bd. Hl, S. 468A), den Docen (1812) bekannt gemachthat, ist der Lat.-Deut. Hdff. Nr. 37. Perg. 4: Lur-cstiarlli oampilatio eanonum S. 239, nach der Lat.Unterschrift, daß dieses Buch im 1.1108 vollendet wor-den, folgt der Leich.

12) i»i>Münchner Parcival-Hds. 79. Perg. Fol.Ans. des 13. Iahrh., Bl. 75, hinter Eschenbachs Titurel-Bruchstücken (S. 210). Hardt, in Bragur IV (1796)2, 186. Docen Misc. I, 109, der beide Lieder (Bd. III,S. 424), als Eschenbachs, mitgetheilt hat (1807). Dcsgl.Prof. Lachmann tn Eschenbachs Werken (Berlin 1833. 8)S. 3. Val. Vorr. S. Xlll.

13) ivk Wiener Heldenbuch- und Nibelungen-Handschrift! Ambraser Samml. Perg. gr. Fol., 1517aus dem alten Heldcnbuch an der Etsch abgeschrieben.Primiffer, in Büschings wöchentl. Nachr. I (1816), 386,und Beschr. der Ambras. Samml. (Wien 1819. 8) S. 275.Mein Aussatz in Germania 1 (1836), S. 266. Hart-manns Leich in dieser Hds. (Bd- III, S. 468 ^) ist dasoben (S. 274) gedachte Lied.

14) 8:v Nr. H. Schreibers (zu Freiburg imBreksgau) mehrere Perg. Bl. kl. 8, des 13ten Iahrh. von36 Winterstetens Gedichten mit Sangweisen: zumTheil gedruckt, mit Abbildung der Hds., in des BesitzersLaschend, für Gesch. und Alterth. in Süddeutschland(Freib. 1839. 8) S. 352-57. Vgl. oben S. 756-

15) »8 meine Nktharthandschrkft: Fol. 139 Bl.Ochscnkopfpap., Mitte des löten Iahrh-, mit Sang-weisen; voran steht, im alten Holzbandc, von derselben Handdie Melusina und Alberts von Eib Ehespiegel. Die Schreib-weise dieser Hauptsammlung von 132 Liedern ist bei denLesarten (667. 757) zur vollständigen Ausg. derselben(Bd. III, S. 183) umständlich angegeben, und zeigt sichnoch weiter, zugleich mit der Notenschrift, auf der Abbil-dung vor den sämmtlichcn Sangweisen.

16) V« Frankfurter Nithartbruchstück des 0i.Kloß, jetzo der Bibl. zu Frankfurt (8): Perg. kl. 4,zwei zu Buchdeckeln zum Theil verschnittene Doppel-blätter, die zusammengehören, in deren Mitte aber we-nigstens eins fehlt; in 2 Spalten, zwischen 35 Linien,mit Sangweisen; Ans. des I4ten Iahrh. SpätereHand hat sie überschrieben st' nitstarc: wohl aus der ro-then Ueberschrift von VI. Die Anfangsbuchstaben sämmt-licher Strophen der 6 übrigen Lieder sind roth. Die starkins Niederdeutsche übergehende Schreibweise erhellet ausden Abbildungen der Schrift und sämmtlichcr SangwcisenLas. VI. VII.

17) k -H! Ried egg er Nitharthds., in der Bibl.des alten Stahrembergi chen Schlosses Riedeg in Oesterreich,von Jos. Chmel, Eanonicus zu St. Florian, gefunden:die Lds., Perg. Fol. in 2 Spalten zu 48 Zeilen, um 1300geschrieben, enthält voran noch den Jwcin (S. 269) undden Pfaffen Amis (Grundr. 350); Nitharts 58 Liederfüllen die letzten 2 Hefte, !6 Bl., und sind durch rotheRandschriften rin ander wis abgetheiit, die Strophenmit abwechselnd rothe» und blauen Buchstaben, die fort-

laufenden Reimzeilen punktiert. Hie und da stehen, vonalter Hand, Nachträge am Rande. Benecke's Vorr. zus. Ausg. (1832). Vgl. oben S. 753.

18) On G. v. Brettschneiders (8) Nit-hartbruchstück, 1 Perg. Bl. 8, des I4ten Iahrh., abge-druckt mit Erklärungen, und ganz in Kupfer gestochen,in Meusels hist. litt. bibl. Magaz. St. 2 (1790) S. 81 90- Als Ergänzung zu m, wiederholt es BeneckeBeitr. I (1810), S. 289.

19) 8n die Heidelberger Hds. 696, Pap. 4 deslöten Iahrh., aus welcher (0) Görres (Altd. Volks-und Meistert. 1816, S. 163) vier Lieder ungenau mit-theilte. Die 24 Blätter dieser 16 Lieder bilden ein Heft,welches mit mehreren Kleinigkeiten zusammengebunden ist.Die Str. der durch Ueberschristen gesonderten Lieder sindabgesetzt, die Stollen durch und der Abgesang durch chbezeichnet. Wilcken Verz. S. 523. Benecke benutzte zuseiner Ausg. v. kl eine Abschrift des vr. Lappenberg, Ar-chivar zu Hamburg, welche dieser in den Wien. Iahrb.1828, Anz. 18, mit tu. vv und dem alten Druck (23)vergleicht. Oben S. 754.

20) Lr Cl. Brentano's Hds.Neithards desMinnesängers sämmtliche Streiche mit den Bauern," wor-aus ein Stück in seinem und Arnims (VV) Wunderhorn I(1806), S. 103 unkenntlich erneuet ist (vgl. Bd. III,S. 795). Eine Abschrift W. Grimms benutzte Beneckezu «, VIII. Vgl. Nachschrift S- 9(0-

21) vc --- Do eens Hds. des löten Iahrh., einNitharts - Lied (das zweimal in steht), mitgetheilt inA. v. Arnims Einsiedlerzeitung oder Lrösteinsamkeit (Hei-delb-1808. 4) Nr. 19.

22) r Prager Sammlung meist späterer Liederund Gedichte (von Suchenwirt, Suchensmn, Hermannvon Sachsenheim, Kaltenbach, des Mönchs von SalzburgChorweise, Jörg Schillers Hofton) zusammengetragen durchLlara Hsrzlerin Anno bin Augspurg ». 1 xxs (1471),enthält, wie ein Stück Freidanks (von den Wucherern),auch 87 Neidharts Gefcäß (Bd. 111, S. 797) mit rotherUeberschrift.

23) o n alter Druck Nitharts, muß für mehrere seiner37 Lieder i), die er bisher noch allein enthält (Bd. III,S. 296), als Hds. gelten. Unter dem oben S. 441 an-geführten Titel meiner Ausgabe steht ein Holzschnitt, Neid-hart mit Krug und Humpen in den Händen vor großenFässern, in der tüchtigen alten Art, wie die innerhalb zujedem Liede vorkommendcn Holzschnitte'). Darunter:Getruckt zu Francstkurt nm -Mast» 1566- L Bogen in 8.Die drei letzten Bl. füllt Hieiiacg ltestcc von Lraw Gstrenwie lic dem Vcsttcr von der WcMaukk lagt. Die ersteder 9 Str. zeigt schon das spätere Machwerk; äRVn krc-wer rucst jr krccgen Ander, vergangen ist der stalreWinter, der vns alle krcwdc lcstlccgt stin stind', desMessen zeit, legier Wider gcit, was vns der Winternam, icg gicng durcst Airczwciles mmg, ipacire alsnocg mScgrr tstnt, da lacg icg kctzön des Messen vlüt,IteMcgcn kcastn, mein tzcrtz gewan, grolz kreud vnwldcrkam, die vlumcn gelten gar lcgön gcknoxkkr, auß

i) Denn xvi >> besteht aus 2 Liedern, in derselbenWeise, wie XOV n. d in Uz.

2)Zwei lL.XIV. XVIll; gehören eigentlich zumAesop und habendas Zeichen eines von « durchschlungenen V, d- i. Virgil Solls.