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4 (1838) Geschichte der Dichter und ihrer Werke : Abbildungen der Handschriften, Sangweisen, Abhandlung über die Musik der Minnesinger, alte Zeugnisse, Handschriften und Bearbeitungen, Uebersicht der Dichter nach der Zeitfolge, Verzeichnisse der Personen und Ortsnamen, Sangweisen der Meistersänger nach den Minnesingern
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Gemeinsame alte Zeugnisse von den Altdeutschen Liederdichtern.

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daz lte der wile gar brrgezzcn,

An der hievor edel' Herren langen:

von Wotenloube (14) und von Morun-

gen (34),

Von Linüurg (35) und von Wtndesbrk-

ke (70),

von Mike (17), Wildonie (66) und (von)Drünekke (S. 657. 676),Her WaltHer von der Vogeliueide (45),lwer des vergseze, der tcet' mir leide,

Meine, er w»re nitzt rictz des guores,doch was er linniges muotrs,

Her Keimar (37. 113) und her Peterlinmugen dirre grnözrn an linfne) lvol lin;

Wes leiben wil ich dem Marner (118) jehen;lwer meittrr Nuonrädentzat gelegenVan WirLüurg (127) oder lin geritzte,der lest in woi Le dirre pklitzte,

Wan er volget ir aller Igor;

doch rensncht in allen sder) Marner vor,

Wer lultik Käutlctz und lctzoen Latin,als ein vrilrtzen brunnen unt Harken Win,Gemilctzrt hat in lueze gedoene.meilter Uuonrat ilt an Worten lctzoeue,

Wiu er gar verre hat gewetzleltund von Latin allo gedretzlelt,

Waz lÜLLrl letzen li vernement:an Kiutlrtzrn buoctzen diu nitzt sement.

Swcr ritzten wil, der ritzte allö,daz, weder Le nider, noch se tzö,

Sinses) ltnneS vlüge daz mittel halten,lö Wirt er wert (beide) jungen und alten;

Swaz der menlch(c) nitzt berltet,trage ez (im) in diu ören get;

WeS tzocre ich mangen töte» verachten(Meilter) lluonrädeK mrilterlictzez ritzten:

Ach tzoere aber lin geritzte lrlrenwol geirrte pkallen lctzelten. . . .

Mamtzaktrr linger ilt nü lÜLLcl;

man litzt etwcnfne), daz rin vrilctz ltÜLLel,

Lange einen dornLün ük tzeltet:

al§ ilt auch dem, lwer noch betzeltet

Wer vor genanten linger dcrn e

und ir geritzte reine unt lchoene.

Wer vinüer tugrnt, Licht und ece.

Diese Stelle, die Docen (Misc. 1, 78) aus derPanzerschm Hds. anführt, steht in dem alten Druckdes Renner Bl. 9°.

XV.

Ottokar Gorneck.

Oesterreichische Rcimkronik, bis I31V.

Kap. 803, bei der Klage der Kaiserin Elisabethüber den Tod ihres Gemahls K. Albrecht im I. 1308.wer all(e) lin(c) tugent,

Wer er gegen ir Magall(e) lin(e) tag',

Mit Worten wolt' üz legen,der muelte mer künlre gklegen,

Wenn(c) man (da) tzaüen lach

gern Wolkram von LlctzenSaetz (47),

Oder Hern Herman (l. Hartman) von Gu-

w (e) (60).

Ach wren(e), daz kein vrouw(e) rc.

Ueberdies ist folgende Stelle des Kap. 201 zuGottfried (S. 619) nachzutragen:lin retzr er damit begät,

Waz er Le der ltundeli gewarner giioter KundeM die dart unt Le ruor(e).von (ge)jeidrs vuor(e)

Ach nitzt wol (ge)lagen kan:wer des Künde Welle tzan,

Wer lol Lriltramen lelen;dem ilt wol Kund gewelen,

Waz Le jeid' getzoer(e)r:des vin ich üetoerer.

Dazu kömmt die (S. 506) erwähnte Anspielungaus Reinmars Ehcen-Ton, und (S. 732)Frauenlobs Klagelieder auf den Tod KönigWenzels von Böheim, 1305.

Bönig -Manfred und feine Spiclleute.

Kap. 4:

Am jach des manch guot knctzr,

Lr wirre gar oerlunncn,

Wan daz im was LerunnenGuotes linnes daran:ez was Keiner lö tiuwer man,

Wer umü keiner llatzte lctzuldeverlos line tzulde,

Waz er itzt motzt' gelungen,in inuelt' Le tzulden bringenSiner giger einer,daz was ein lin kleiner,

Waz er lictz lo liez bermeerenmit linen gigaeren. —. —

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