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Daher, jemehr geistigere Selbstthätigkeit jemand hat,desto geistreicher sein Auge, je weniger, destomehrbleibt es ihm ein trüber , mit einem Nebelflore über*zogener Spiegel.
Der Mund, den die Natur zum niedrigsten, undselbstigstcn Geschäfte, zur Ernährung bestimmte, wird,durch Selbstbildung ; ,der Ausdruck aller gesellschaftli-chen Empfindungen, so wie er das Organ' der Mit-theilung ist. Wie das Individuum, oder, da hiervon festen Theilen die Rede ist, die Rage, noch thie-rischer, und selbstsüchtiger ist, drängt er sich hervor;wie sie edler wird, tritt er zurück, unter den Bogender denkenden Stirne.
Alles dies , das ganze ausdrückende Gesicht, ist,wie wir aus den Händen der Natur kommen, nichts;es ist eiife weiche ineinanderfliessende Masse, in derman höchstens finden kann , was aus ihr werden soll,und nur dadurch, dafs man seine eigne Bildung inder Vorstellung darauf überträgt, findet; — und ebendurch diesen Mangel an Vollendung ist der Menschdieser Bildsamkeit fähig.
Dieses alles, nicht einzeln, wie es durch denPhilosophen zersplittert wird, sondern in seiner über-raschenden, und in einem Momente aufgefafsten Ver-bindung, in der es sich dem Sinne giebt, ist es, wasjeden, der menschliches Angesicht trägt, nöthigt, diemenschliche Gestalt überall, sie sey nun blos angedeu-tet, und werde erst durch ihn, abermals mit Noth-wendigkeit, darduf übergetragen, oder sie stehe schonauf einer gewissen Stufe der Vollendung, anzuerken-nen,