Druckschrift 
[1] (1796)
Entstehung
Seite
61
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salitätsbegriffe der Person durch' Veränderung der La-ge der Theile gegen einander ausgedrükt. Diese Be,griffe, d. li. das Wollen der Person, kann ins unendli-che verschieden seyn ; und der Körper, der die Sphäreihrer Freiheit enthält, darf dieselbe nicht hemmen. Ie-der Theil müfste sonach seine Lage zu den übrigenändern können , d. h. er miifste sich bewegen können,indefs alle übrige ruhen; jedem, in das unendliche,müfste eine eigne Bewegung zukommen. Der Kör-per müfste so eingerichtet seyn, dafs es jedesmal vonder Freiheit, ablnenge, den Teil gröfstr, oder klei-ner, zusammengesezter, oder einfacher, zu denken:hinwiederum, jede Menge von Theilen zu denken, alsein Ganzes : mithin selbst als Ein Theil in Beziehungauf das gröfsere Ganze; jedes in dieser Piücksiclit alsEins gedachte, wieder zu theilen. Die Bestimmung,was jedesmal Ein Theil seyn solle, 'müfste abhängenlediglich vom Begriffe. Ferner, daraus, dafs etwasals ein Theil gedacht wäre, miifste folgen eine eigen-thüinliche Bewegung desselben; und diese abermalsvom Begriffe abhängen. Etwas, das, als ein einzel-ner Theil, in diesem Verhältnifse, gedacht wird, heifstein Glied; in diesem müssen wieder seyn Glieder; injedem wieder Glieder., und so ins unendliche fort.Was jedesmal als Glied betrachtet werden soll, mufsabhängen vom Kausalitätsbegriffe. Das Glied bewegtsich, wenn es als solches betrachtet wird; das, wel-ches dann, in Beziehung darauf, das Ganze ist, ruht:das, was, in Beziehung darauf, Theil ist, ruht gleich-fals , d. i. es hat keine eigne Bewegung, wohl aberdie mit seinem gegenwärtigeir Ganzen gemeinschaftli-che. Diese Beschaffenheit eines Körpers heilst Artiku-lation.