V.) Wie, und auf welche Weise sollen nun ineinem materiellen Körper durcli Veränderung dessel- ILen Begriffe ausgedrückt werden ? Die Materie ist ih-rem Wesen nach unvergänglich: sie kann weder ver-nichtet, noch kann neue hervorgehracht werden. Hier-auf könnte der Begriff von der Veränderung des gesez-ten Körpers sonach nicht gehen. Ferner, der gesezteKörper soll ununterbrochen fortdauern; es sollen dem-nach dieselben Theile der Materie bei einander bleiben,und' den Körper fortdauernd ausmachen ; und dennochsoll er durch jeden gefafsten Willen der Person auchverändert werden. Wie kann er nun ununterbrochenfortdauern, und dennoch, unaufhörlich, wie zu er-warten ist, verändert werden ? /
Er ist Materie. Die Materie ist theilbar ins uiv»endliche. Er, d. i. die materiellen Theile in ihm wür-den bleiben, und er würde dennoch verändert werden,wenn die Theile ihr Verhältnifs unter einander seihst,ihre Lage zu einander, veränderten. Das Verhältnifsdes Mannigfaltigen zhi einander nennt man die Form.Die Theile demnach, inwiefern sie die Form constitui-ren, sollen bleiben ; aber die Form selbst soll verän-dert ■werden. -— ( Inwiefern sie die Form constituiren, sa-ge ich: es könnten sonach unaufhörlich welche sichabtrennen, wenn sie nur, in demselben ungetheiltenMomente, durch andere ersezt würden, 'ohne dafs diegeforderte Dauer des beschriebenen Körpers dadurchbeschädigt würde.) — Demnach — unmittelbar durchden Begriff entsteht Bewegung der Theile, und dadurchVeränderung der Form.
VI.) Im beschriebenen Körper werden die Itau-
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