Druckschrift 
[1] (1796)
Entstehung
Seite
49
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j. Zukunft: und dies alles unmittelbar, so wie ich mich

als Individuum setze.

Diese Anforderun » an ihm ist in dem Setzen mei-ßner als Individuum enthalten.

I i Er kann aber nur zu Folge eines Begriffs von mir,j als einem freien Wesen, sich beschränken. Doch! fordere ich diese Beschränkung absolut; ich forderesonach von ihm Cönsequenz , d. h. dafs alle seine künf-| tigen Begriffe durch einen gewissen vorhergegangenen,i . die Erkenntnifs von mir als einem vernünftig en We-lsen, bestimmt se 7 en.

I,:; Nun aber kann er mich für ein vernünftiges We-

i. 'sen anerkennen, nur unter der Bedingung, dafs ich| f ilm selbst als ein solches behandle, zu Folge dieses Be-

griffs von ihm. Ich lege mir also die gleiche Conse-,'quenz auf, und sein Handeln ist bedingt durch das weinige. Wir «teilen in Wechselwirkung der Cönse-

j. quenz unsres Denkens und unsers Handelns mit sich.'selbst, und gegenseitig untereinander.

III.) Die Schlufsfolge hat sich schon ergeben.Ich mufs das freie 14 esen ausser mir in allen Fällen aner-'kennen als ein solches., d. h. meine Freiheit durch den Be-igriß der Möglichkeit seiner Freiheit beschränken. '

\ Das deducirte Verhältnifs zwischen vernünftigenWesen, dafs jedes seine Freiheit durch den Begriff, der Möglichkeit der Freiheit des andern beschränke,' ..unter der Bedingung, dafs das erstere die seinige

igleichfals durch die des andern beschränke, lieifst das-3 Reehtsverhältnifs} und die jetzt aufgestellte Formel istder Rechtssaz.

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Die-