ganz andere Zwecke habe, sondern , dafs , wenn man.etwa wolle, und seine freie Betrachtung auf diesenZweck richte, man unter andern durch dieselbe sichauch belehren könne.
Der beschriebene Fall tritt nun hier ein. DieUrsache der Einwirkung auf uns hat gar keinen Zweck,wenn sie nicht zuförderst den hat, dafs wir sie als sol-che erkennen sollen: es mufs daher ein vernünftiges
Wesen als die Ursache, angenommen werden.
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Es ist jezt erwiesen, was erwiesen weiden sollte!.Das vernünftige Wesen kann sich nicht setzen, als
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ein solches, es geschehe denn auf dasselbe eine Auf-forderung zum freien Handeln, nach I - IV. Ge-schieht aber eine solche Aufforderung zum Handeln aufdasselbe, so mufs es notliwendig ein vernünftiges We-sen ausser sich setzen als die Ursache derselben, alsoüberhaupt ein vernünftiges Wesen ausser sich setzen,nach V.
C o r oll aria.
1.) Der Mensch (so alle endliche Wesen über-haupt) wird nur unter Menschen ein Mensch ; undda er nichts anders seyn kann , denn ein Mensch, undgar nicht seyn würde, wenn er dies nicht wäre —sollen überhaupt Menschen seyn , so müssen mehrere seyn.Dies ist nicht eine willkiihrlich angenommene, auf diebisherige Erfahrung, oder auf andre Wahrscheinlich-keitsgründe aufgebaute Meinung, sondern es ist eineaus dem Begriff des Menschen streng zu erweisendeWahrheit. Sobald man diesen Begriff vollkommen be-stimmt, wird man von dem Denken eines Einzelnenaus , getrieben zur Annahme eines zweiten, um denersten erklären zu können. Der Begriff des Menschen
ist