tigkeit — bestimmen, es babe denn diese Thatigkeitgesezt,' als gehemmt; aber das, was es sezt, wenn eseine bestimmte Thätigkeit sezt, als gehemmt, ist ein.Objekt ausser ihm. Darum kann — im Vorbeygehensey es gesagt — der Natur, wenn man ihr auch In-telligenz und Freiheit zugestehen wollte, doch nichtdas Vermögen zugestanden werden, einen Zweckbe-griff zu fassen, (und eben darum müfste ihr umgekehrtIntelligenz und Freiheit abgesprochen werden ,) weilnichts ausser ihr ist, worauf sie wirken könnte. Al-les, worauf gewirkt werden kann, ist selbst Natur.
Ein sicheres Kriterium der Wirkung eines ver-nünftigen Wesens wäre demnach dieses, dafs die - Wir-kung sich nur unter Bedingung einer Erhenntnifs desObjekts derselben als möglich denken liesse. Nun aberist nichts, was sich nicht durch blosse Naturkraft,sondern lediglich durch Erkenntnifs, als möglich den-ken läfst, als die Erkenntnifs selbst. Wenn sonachdas Objekt, und hier, auch der Zweck einer Wirkungnur der seyn könnte, eine Erkenntnifs hervorzubrin-gen , dann wäre nothwendig eine vernünftige Ursacheder Wirkung anzunehmen.
Nur müfste die Annahme, dafs eine Eikenntnifsbeabsichtiget werde, nothwendig seyn, d. h. es müfs-te sich gar kein andrer Zweck des Handelns denken,und die Handlung selbst müfste sich gar nicht begrei-fen lassen, und wirklich gar nicht begriffen werden,wenn sie nicht als eine Erkenntnifs beabsichtigend, be-griffen würde. — So sagt man ; die Natur gebe unsdiese, oder jene Lehre; aber man will damit keines-wegs sagen, dafs die Naturbegebenheit nicht noch
ganz