Druckschrift 
[1] (1796)
Entstehung
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tersuchungen ganz aus , sieht lediglich auf die theo-retische und will sie durch sich selbst begründen,und da ist es denn natürlich, dals er sie zu einerunbedingten machen mufs. — Diese Spekulation istbeiden nur solange möglich als sie in der Ahgeschie-denheit des Denkens verbleiben, sobald aber ihrepraktische Thiitigkeit aufgeregt wird, vergessen sieauf. der Stelle ihre spekulativen Ueberzeugungen,und kehren zur gemeinen menschlichen Ansicht derDinge zurück, weil sie müssen. Es hat keinenIdealisten gegeben, der seine Zweifel oder vermein-te Gewifsheit bis auf sein Handeln ausgedehnt hat-te, und es kann keinen geben; denn dann könnteer gar nicht handeln, aber dann könnte er auchnicht leben.

II. Durch jenes Setzen einer freien Thätiokeitwird die Sinnenwelt zugleich bestimmt, d. i. sie wirdmit gewissen unveränderlichen und allgemeinen Merk-malen gesezt.

Zuförderst — der Begriff von der Wirksamkeitdes Vemunftwesens ist durch absolute Freiheit entwor-fen ; das Objekt in der Sinnenwelt, als das Gegentheilderselben ist also festgesezt, fixirt, unabänderlich be-stimmt. Das Ich ist ins unendliche bestimmbar; dasObjekt, weil es ein solches ist, auf einmal für immerbestimmt. Das Ich ist was es ist im Handeln , dasObjekt im Seyn. Dasich ist unaufhörlich im Werden,es ist in ihm gar nichts dauerndes: das Objekt ist, sowie es ist, für immer, ist was es war, und was esseyn wird. Im Ich liegt der lezte Grund seines Han-delns ;