ter Mehrern vernünftigen Wesen zu setzen, welchees ausser sich annimmt, so wie es sich Selbst annimmt-
Wie die Ilandelsweise in diesem Setzen der Be-griff b.es Rechl c sey, läfst. sich sogar sinnlich darstel-len. Ich setze mich als vernünftig, d. h. als frei. Illsist in mir bei diesem Geschäfte die Vorstellung der Frei-heit. Tch setze in dergleichen nngctheilten Handlungzugleich andere freie Wesen. Ich beschreibe sonachdurch meine Einbildungskraft eine Spiihre für dieFrei-heit, in welche mehrere Wesen sich t heilen. Ich schrei. she mir seihst; nicht alle Freiheit zu , die ich gesezt ha-be, weil ich auch noch andere freie Wesen setzen, unddense.lhen einen Theil derselben zuschreiben nuifs. Ichbeschränke mich seihst in meiner Zueignung der Frei-heit .dadurch, dafs ich auch für andere, Freiheit übrig-lasse. Der Begriff des Hechts ist sonach ’der Begriffvon dem nothwendigen erhältnisse freier Wesen zaeinander.
S’l Im Begriffe der Freiheit liegt zuförderst «utdas Vermögen durch absolute Spontaneität, Begriffe,von unsrer möglichen Wirksamkeit zu entwerfen; und/ nur dieses bloise Vermögen schreiben vernünftige We-sen einander mit ISothwendigkeit zu. Aber, dafs einvernünftiges Individuum, oder eine Person sich selbst,frei finde, dazu gehört noch etwas anderes, nchmlkhdafs dem Begriffe von seiner Wiiksamkcit, der dadurchgedacht« Gegenstand in der Erfahrung entspreche ; dafsalso aus dem Denken seiner Thiuigke.it etwas in derWelt ausser ihm erfolge.
Sollten nun die Wirkungen der verniinfl Igen W n-«pn in dieselbe Welt fallen, sonach auf einander < in»llicssen, und sich gegenseitig stören, und hindern kön-nen, wie es sich allerdings nuclei, so wurde Freiheit
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