t.) Jenes innere Handeln des vernünftigen We»sens geschieht entweder nothwendig, o der mit Freiheit.
3. ) Das vernünftige Wesen ist, lediglich inwie-fern es sich-, als seyend sczt, d. h. inwiefern es seinerselbst sich bewulst ist. Alles Seyn, des Ich sowohl,als des Nicht Ich, ist eine bestimmte Modifikation desBewulstseyns; und ohne ein Bewufstseyn giebt es keinSeyn. ."Wer das Gegentheil behauptet, nimmt ein Sub-strat des Ich an, dais ein Ich seyn soll, ohne es zuseyn, und widerspricht sich selbst. Nothwendige,aus dem Begrübe des vernünftigen Wesens erfolgendeHandlungen sind sonach nur diejenigen, durchwei-che die Möglichkeit des Selbstbewufstseyns bedingtist; aber diese alle sind noLhwendig und erfolgen ge-wifs, so gewii's ein vernünftiges Wesen ist. — Dasvernünftige Wesen sezt nothwendig sich selbst; esthut sonach nothwendig alles dasjenige, was zu seinemSetzen durch s ich selbst gehört, und in dein Umfangeder durch dieses Setzen ausgedrückten Handlung liegt.
4. ) Indem das vernünftige Wesen handelt, wirdes seines Handelns sich nicht bewufst; denn es selbstist ja sein Handeln und nichts anderes: das aber, dessen,es sich bewufst wird, soll ausserhalb dessen liegen,das sich bewufst wird, also ausserhalb des Handelns;es soll Objekt, d. i. das Gegentheil des Handelns seyn.Das Ich wird nur desjenigen sich bewufst, was ihmin diesem Handeln, und durch difties Handeln,( blas und lediglich dadurch, ) entsteht; und dieses istdas Objekt des Bewufstseyus, oder das Ding. Einanderes Ding giebt es für eia vernünftige* Wesen nicht,und da von einem Seyn, und von einem Dinge nur it*.Beziehung auf ein vernünftiges Wesen geredet wer-den kann, überhaupt nicht. Wer von einem andernDinge redet, versteht suk selbst msskt.