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[1] (1796)
Entstehung
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5. ) Diases in einem nothwencligen *) Handeln ent-stellende, wobei aber das Ich seines Handelns sich ausdem angezeigten Grunde nicht bewufst wird, erscheintselbst als nothwendig, d. i. das Ich fühlt in der Dar-stellung desselben sich gezwungen. Dann sagt man,dhs Objekt habe Realität . Das Kriterium aller Reali-tät ist das Gefühl, etwas so darstellen zu müssen, wiees dargestellt wird. Den Grund dieser Nothvveudig-keit haben wir gesehen; es mufs so gehandelt werden,wenn das vernünftige Wesen überhaupt als ein solchesseyn soll. Daher ist der Ausdruck unsrer Ueberzeu-gung von der Realität eines Dinges der: so wahr ichlebe, so wahr ich bin, ist dieses oder jenes.

6. ) Wenn das Objekt seinen Grund lediglich imHandeln des Ich hat, und durch dieses allein voll-ständig, bestimmt ist; so kann, wenn es eine Verschie-denheit unter den Objekten geben sollte, diese Ver-schiedenheit lediglich durch verschiedne Handelswei-sen des Ich entstehen. Jedes Objekt ist dem Ich be-stimmt so geworden, wie es ihm ist, weil das Ichbestimmt so handelte, wie es handelte; aber dafs es3d handelte, war nothwendig, denn gerade eine sol-che

Man hat den Saz der Wissenschaftslehrei wasda ist, ist durch ein Handeln des Ich ( insbeson-dere durch produktive Einbildungskraft ) da, soausgelegt, als ob von einem Jreien Handeln dieRede wäre; abermals darum, weil man nicht fä-hig war, sich zu dem daselbst, doch zur Gnügeausgeführtem Begriffe der Thätigkeit überhauptau erheben. Nun war es leicht, dieses System,als die ungeheuerste Schwärmerei, zu verschreien.Man sagte damit viel zu wenig. Die Verwech-selung des, was durch freies Handeln da ist, mitdem, was durch x;othwendiges da ist, und um-gekehrt, ist eigentlich Raserey. Aber: wer hatdenn, ein solches by stem aufgestellt ?