q.i4 Leben des EttFelländers
dahin der Czaar zu der Caravanen Sicherheit?» ''wohh als auch das Land wider die Streiffereyen der ^Tartarn zu vertheidigen,Besatzungen gelegt hatte,ge- ^statt ausser dem diese Gäste die Wege sehr gefährlichmachen würden. Seine Czaarische Majestät haben '' 'den Gouverneurs dieser Oerter genaueBefehle erthei-let nichts zu verabsäumen,daß die Kauffleuteund Rei-sende aufder Strasse sicher seyn möchten; ja sie sol- Dten gar selbigen Convoyen von einer Vestung zur an- ^dern geben, so bald sich das geringste Gerüchte von ei-nemTartarischen Einfall ausbreitet. s«
Diesem Befehl zur Folge bot uns der Gouverneurvon ^ainslcoy, welchem ich nebst dem Schottischen mKauffmann, der ihn kannte, aufzuwarten die Ehre ^hatte, eine Convoy von funfftzig Mann biß zur nähe- irr?sten Besatzung an, wenn wir g/aubten, daß auf dem chWege die geringste Gesa hr wäre. M
^ch hatte mir aufder gantzen Reise eingebildet,daß Alie naher wir Europa kämen, ie höflicher würden wir mDie Leute, und ie Volck-reicher dieLänder finden,allein Äich hatte in beyden Stücken sehr geirret, weil wir noch HDurch der Tartarn von iunz;ur Land gehen musten, s,woselbst wir eben die Merckmahle eines barbarischen ^1Heydenthums, ja wohl gröbere als diejenigen sahen, ^welche uns vorhero so sehr vor den Kopssgestossenhal-ten. ZwarweilselbigedurchdieMoscowitergänh- ^lich unter den Fuß gebracht, und besser als die andern itzim Zaum gehalten wurden, so waren sie weder so sie-velhafft, noch so gefährlich als die von kionZul, hinge-gen aber spürten wir klärlich, daß sie in Grobheit der ^Manieren, in Götzendienst, und Menge der Abgötter,keinem barbarischen VM in der Welt etwas nach- L