Robinson Crusoe.
41s
'^i
f
gaben.^ Sie sind allesamt, so wohl als ihre Häusermit Häuten von wilden Thieren bedeckt; und es istnicht möglich einen Mann von einer Frauen durch dieKleidung oder Gestalt zu unterscheiden. Zur Win-ters-Zeit, wenn die Erde ganh mir Schnee bedeckt ist,halten sie sich an unterirrdischcn Oertern auf/welche inviele besondere Holen getheilet sind.
Wenn die von Kionßui vor die ganhe Nation ih-ren ck3m-c,Ki-lii3unHu hatten, so verehrten diese injedem Zelt und Keller gewisse Götzen. Über dißaklesbeteten sie die Sonne/die Sterne an, wie nicht weni-gerden Schnee, das Wasser, mit einem Wort alleswas ihrem Verstand eine wunderbare Sache vor-stellte, und gleichwie ihre grobe Unwissenheit ihnenAnlaß giebt, daß sie allerwegen etwas erstaunlichesantressen, so findet sich fast nichts, so mit ihren Opffernnicht beehret werde.
) Es wiederfuhr mir nichts besonders in diesem gan-hen weiten Land , dessen äusserste Gräntzen von derWüste, deren ich letztens gedacht, über vier hundertEnglische Meilen entfernet lagen. Die Helsste die-ses Landes daneben so wohl als eine Wüste betrach-tet werden : Massen wir genöthigt waren zwölffTagezu reisen, ohne daß wir weder Hauß, noch Baum an-ttaffen , auch musten wir unser Wasser und unsernändern Vorrath bey uns führen. ^
Nachdem wir aus dieser Einöde endlich entkom-nien, langten wir in zwey Tage-Reisen in der StadtIsnersy an, welche bey einem grossen Fluß eben diesesNahmens liegt. Da sagte man uns, daß dieser FlußEuropa von Asien scheidet, mit welchem doch unsereiand-Chartm-Macher nicht öderem kommen. Jrr-
desftn