412 Leben des Ettgellästders ^
konten. Jedoch weil wir mit diesen natürlichen 4Vortheilen unsers Posten noch nicht recht zufrieden ^waren, so machten wir aus unserer ganhcn' ej- ^nen Wall vor uns/ hinter welchen wir unsere Camee-le und Ps erde auf eme Reihe stellten/ und hinterwärts ^bedecken wir uns mit umgehauenen Bäumen. ^
Wir hatten diese Art von Verschantzen noch nichtzu Ende gebracht / so waren uns dieTartarn schonüber dem Hals. Sie griffen uns nicht gäheling,auch nicht wie Straffen-Räuber an / wie wir ge- Mglaubt hatten; sondern sie schickten erst drey Abge- Mordnete zu uns/und liessen sagen, wir sollen ihnen dieMitthäter auslieffern, welche ihre Priester cmge-fallenMd ihren Gott mit Feuer «s
verbrannt hätten, damit solche, ihre Ubelthat auszu-söhnen, ebenfalls durch die Flannnen verzehret wer- Mden möchten; neben dem sagten sie zu uns, daß wenn Wwir ihrem billigen Suchen statt gäben, so wollen sie »>sich zurück ziehen, und der übrigen Caravane nichtdas geringste Leyd anthun; falls aber dieses nicht ge- rckschuhe, wollen sie uns alle, so viel unser wären, der- Mbrennen. . He
Unsere Leute wurden über dieses Compliment sehr LHbestürht, sie sahen einander an, und wollen untersu- »r«chen, obsich nicht jemand durch seine Geberden ver-rathen würde, daß ihn dieser Handel besonders an- knegienge. Allein derjenige, welcher es gethan hatte, G,hieß Niemand. Darauf ließ der Lnmmenll-mrvon der Caravane die »spunden versichern, daß er ^sich gewiß glaubte, daß sich die recht Schuldigen nicht Min unserm Lager befanden: Wir wären alle Kauff-leute von stillem Gemüth, und daß wir nur wegen der ^