Leben des Ettgellanders ^
gardaß man uns auch im geringsten nicht därmnh^ftagte. Nichtsdestoweniger machte sich derjenige, ^
so damahls die Caxavane c-mwInssii-te,des6ouver- ^neursRath dergestalt zu Nutz, daß wir zween Tage ^und zwo Nächte, ohne fast nicht still zu halten, fort- ^zogen um isrsvveng, eine andere Colonie des Mofco- ^witischen Czaars, wo wir in Sicherheit wären, zu er? ^reichen. Hier muß ich gedenchen, daß wir auf dem Adritten Marsch in eine grosse Wüste, die keinen Nah- H»wen hat, und von der ich an seinem Ort weitlauffugcr Oreden will, kommen sollen. Wenn wir uns bey so ge« U >stalten Sachen härmen befunden hätten, so ist es sehr Kivahricheinlich,wie man gleich sehen wird, daß wiralle mjt einander umgekommen wären.
Bey der andern Tage-Reise nach Zerstörung des ckt!Götzen-Bilds, kam sehr weit hinter uns ein dicker A«Staub zum Vorschein,dieses gab einigen von derCa; MravaneAnlaß, zu glauben, daß wir verfolgt würden, W!Auch betrogen sich dieselben gar nichuWir fatzten uns chepicht weit von der Wüste entfernet , und waren eben Mvor einem grossen See, 8chsic8-oier genannt, vm Wbey gegangen, als wir einen ftarcken Haussen Reute« Uß,rey,auf der andern Weite des Sees innen wurden, Mwelcher sich nach Norden zog, da wir indessen nach M -Westen reiseten. Wir waren hocherfreuet,daßsie «ßeiaufeiner Seite des hingeritten,und wir uns hin-
gegen zu unserm grossen Glück auf hie andere gewen« Wdet hatten, Zr "y Tage hernach sahen wir sie nichtmehr, denn weil sie sich eingebildet, sie folgten uns ^stets gleichsam auf dem Fuß nach, so waren sie biß an ^den Fluß Ocläa gegangen. Dieser, wenn er sich wei- Wtergegen Norden erstrecket, ist sehr breit und sehr liess ^ ^