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gleichung stellet. Das ist freylich wahr, daß diese
unglückliche Leute, deren Geschicklichken und Fleißman so sehr rühmet, ihr Unglück nicht empfinden,und sich gar glücklich achten, weil sie von dein Glück,dessen die Unterthanen bey unsern EuropäischenNotionen, so wohl bestellt und mit guten Gesehen verse-hen sind, ;u genießen pflegen,nicht einmahl eineVor-bildung haben. Der Hochmuth der Chineser istungemein,und wird nur durch ihre Armuth, die ervollkommen macht,übertreffen. Nach meinerMei-nung sind die Wilden in America weit glücklicherals diese Leute. Haben jene gleich nichts, so ver-lange» sie auch nichts; Da hingegen die Chinesermitten in ihrer Bettelei) stoltz und trotzig sind. Esist nicht möglich ihre Prahlerey vorzustellen, welcheman an ihren Kleidern, Gebäuden, an der Mengeihrer Sclaven, und, was am lächerlichsten ist, ander Verachtung bemercket, die sie mit Fleiß gegenalle andere Nationen blicken lassen.
Ich gestehe, daß ich nachgehends in den schreckli-chen Einöden der grossen Tarmrey mit grösserer An-nehmlichkeit,als in Orinz gereiset,ungeachtet dieWe-ge da gut sind und vollkommen wohl unterhalten wer-den. Nicht verdroß mich mehr,als daß ich diesesVolckstolh, hochtrabend, und trotzig mitten in seinem Elend,und der gröbsten Unwissenheit sahe, welches diesenigcnso nur der äussersten Schale nach, davon uerhGen,Verstand und Gesthicklichkeit ncuUren. Ob mir nunwohl ihre Manicrn im höchsten Grad ;u wider warm,so unterließ ich doch nicht mich offt darübermit dem?->-rer Simon zu ergötzen. Als wir uns einömal'ls
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