zs6 Leben des Ettgellanders ^
vitte, und wir machten uns zur Reyse fertig. Mr Ä.fanden eine glückliche Gelegenheit diesenWeg auff Deine sichere und bequeme Art Meldungen, gestalltwir von einem >lünc!Li-m Erlaubniß erhielten in sei-yer Gesellschafft, und wie seine Bediente, zu reyfen ^
Diese klanöärins sind eine Art von Vice - Köm-gen, oder Statthaltern in den Provintzen, welch«einen grossen Staat führen, und von Sem Volck sehrgeehret werden z Dagegen beschweren sie dieses Bsehr, weil sie,, mit ihrem ganhen Gesolg und allen ih- Mren LquipÄgen, unter Wegs frey gehalten werden. s!v
An Lebens-Mitteln und Fütterung fehlte es uns Mauffder Reyse nicht, weil die Chineser gehalten wa- N!ren uns solche ohne Entgeld zu lieffern, welches vor «»uns sehr bequem war, ob es uns gleich nicht zu Nu- ichhen kam: Wir sahen uns gezwungen solche nach demgesehten Preiß zu bezahlen, und der Auffseher oderHofmeister des kam und begehrte dil KH
Zahlung gar ordentlich von uns. Also wardieVer-günstigung,welche uns der Herr unter seinem Gefolg KM reysen gegeben hatte, sehr bequem für uns, ohn«daß solche vor eine grosse Gnade geachtet werden Mdarff. Vielmehr gewann er viel dabey, denn es wa>ren wohl dreyßig Personen , welche ihm auff dieseArt folgten-und ihm alles bezahlten, was ihnen das ^Volck umsonst reichten
Wir waren fünffund zwantzkg Tage unter Wegsehe wir nach ?ekm kamen. Das Land, wo wir ^durchreyseten, ist in Warheit überaus volckreich, ^Wiewohl ziemlich schlecht gebauet. Die Haußhab
tung dieser Leute ist gar was geringes, und ihre ?e--bens-Art elend, wenn man sie nrit unserer in Ver«
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