r§8 Leben des Ettgelländets ^
sehen: mein Auge war dem gleich, davon Salömvl! »Hrspricht^ daß es niemahls sartwerdezu sehen, undmeineNerfti, frischeren nur meine Kuriosität zu neuen -!jl«Fahrten an, an statt daß sie dieserbc vergnügen selten. DJchwarinein-mThciloerWeltgekommen.vonwel, ^chem ich viel hatte reden hören,und ich war entschlossen Hkalles, was man vor das merkwürdigste hielt, daselbst ^zu beleben, damit ich sag n könhdaß ich alles betrachtet ^hatte,was in scc Weltverdienet gesehen zuwerden. ^Mein Re»s - ''efährtc aber hatte solche Gedancken,die von den memiM gantz untcrsthieden waren. Die, ^fes sage ich nicht, daß ich will zu verstehen geben, seine ' ^wären nicht so vernünfftig gewesen; ich gestehe viel- r!. ,>mehr, daß selbige viel richtiger,und den Absichten eines ^Kauffmans weit gemäßer waren, indem dessen Klug,heit vornemlich darinnen bestehet, daß er sichzudenSachen, die den meisten Gewinn bringen, halte.
Dieser ehrliche Mann dachte nur auf das Gewisseund nützliche, und er wäre zufrieden gewesen wenn er ^allezeit hin und her einen Weg nehmen,und in einerleyGasthöfen, nicht anders wie ein Post»Pferd, logirensollen, daferne er nur nach derKaufmasiischenRedens- ^Art,seineRechnung dabey gefunden hätte; Hin- ^gegen war ich ein wahrer Landstreicher,dem gleich eine WSache mißfiel, sobald er sie zum andernmahl sahe. ^Uberdiß hatte ich eine ungemeine Begierde michbey meinem Vaterlande naher zu sehen, und ich wrusie nicht, wie ich es anstellen solte mir dieses Vergnü- ^genzu verschaffen. MittlerZeit da mich meine Über, Mkegungen nur ie mehr und mehr unschlüßig machte^ ^schlug mir mein Freund, der immer neue Geschafft «fre suchte, eine andere Reyse nach den Jnsuln vor,von
-am