r8o Leben des Lttgellättdeks ^
Jmmittelst begaben wir uns ein wenig auffH ^Seite um den armen Indianern zu verstehen zu ge,den, daß sie von uns nichts zu fürchten hätten.
Darauff naheten sie zu uns, und indem sie die ^Hände gen Himmel huben, schiene es als wenn sie uns ^mit den allererbärmlichften Stimmen bitten wollen '7ihnen das Leben zu retten. E
Wir gaben ihnen zu verstehen, daß dieses unse, Ere Absicht wäre, darauff begaben sie sich alle in ei- ^nen Haussen hinter einen auffgeworffenen Ort. MIndessen befahl ich allen meinen Leuthen sie sollen Obeysammen bleiben und niemand angreiffen, son- Dilidern dahin trachten einen von unsern Leuthen zu er- Mtappen, damit wir er erfahren möchten was solche Wvor ein Trüffel besessen, und was ihre Absicht wä- Dre. Neben dem sagte ich ihnen, daß wenn sie ihrerasende Cameraden anträffcn, sie sich bemühen set-> Dten selbige zu bewegen, daß sie sich) zurückzögen, sie Mauch dabey zu versichern, daß, wenn sie da bliebenbiß der Tag herbey käme, sie sich von hundert tau- »>,»sind Indianern würden umringet sehen. Darauff Uverließ.ich solche, und begab mich nur mit zwey Mann U,unter die arme Flüchtlinge. Ä
Nichts betrübters war auff der Welt anzuseheneinigen waren die Hände verbrannt; andere, weil §sie so vielmahl durch das Feuer gelausten, hatten ihreFüsse gantz geröstet. Eine von den Weibern war,als sie durch die Flammen sich zu retten gesucht, nie- ^dergefallen, und hatte einen halb gebratenen Leib,^an zwey oder drey Männern aber zchlte man viel,dSäbel-Hiebe in den Rücken, und dicken Beinen- ,