46 Leben des Eugelländers ^
langt seyn, zu einem gewissen Herrn KoZM, derbesjungenMenschen Verwandter undeinKauffmannseh Äjbiger Stadt war, unverweilt zu gehen, und ihm einen ^Briessvon mir benebst allem demjenigen, sodervcr- ^siorbenen Wittwe zugchöret hatte, einzuhändigen. Esist aber wahrscheinlich, daß alle dieseVorsichtenverge,bens gewesen, Massen ich niemahls vernommen, daß 'Ldieses Schiff zu LEol angekommen wäre. Es istsehr vermuthlich, daß weil es so hcfftig beschädiget,und ^auffvielen Seiten das Wasser hineindrang, selbiges ^bey dem ersten entstandenen Ungewittcr untergesun«ckensev. ^ A
Wir waren damahls auffder Breite von 19 Grad Wz 2 Minuten,und wir hatten biß dahin,so viel dasÄei- Gter betrifft, eine ziemlich glückliche Reise gehabt, aus Eser daß uns im Anfang die Winde entgegen getvesen ^waren. Ich bin aber nicht willens dem Leser mit Er- "zehlung einiger Zufalle von schlechter Wichtigkeit be- Mschwerlich zu seyn, als mit Veränderung derwrn- Ade, Sturm, gutem Met cer, undRegen rc. Da- Ginur ich mich also nach der begierigen Lurioürät des Le- Vfers richten möge, so will ich sagen, daß ich meine Ja- ^fielden ro. 169s zu Gesicht bekam. Dochsand Mich solche nicht ohne grosse Schwierigkeiten; zwar war ^ich vor diesem hineingekommen,und aufder Süd-Ost- MSeite gegen Brasilien von dar herausgegangen, weil ««wir aber damahls zwischen der Jnsul und dcm veD HLande fuhren, und weder eine Carte von dieser Küste, ^noch einiges Merckmahl hatten, daran ich selbige er- Gkennen konte, so sahe ich sie ohne zu wissen, daß stets Mwar. Wir creuhten eine lange Zeit von einer Seile Es
zur andern, und stiegen bey vielen Lnsuln, soimEi»' -»
flltz