kobrnlön k^nilok» 27
. sen,wie ein Einwohner des Narren-Hauses; baldvergoß er einen Thranen-Bach, wurde schwach, fiel^ in Ohnmacht, und wenn mau ihm nicht wäre zu Hälftch- ftgekommen, so würde auf diese gewaltsame Bewe-
- - Zungen der Tod erfolget seyn. Mit allen oder mir-tz denwenigsten war es nicht so, jedoch fast mit jeden,e ^ M,d wenn ich mich dessen recht erinnere, so muste unser
Schiffe Barbierer deren wohl dreysigen zur Aderlaßen.
>: Es waren zwey Priester unter ihnen', einer noch
^ jung, der andere alt, und was hierbey billig zuver-01 wundern, so war der älteste am wenigsten klug. Sobald er den Fuß in unser Schiff satzte, so fiel er der^ Lange lang zu Boden, und war starr, als wenn er-. todt wäre. Unser Wund-Artzt wendete alsobald sol-che Mittel an, die beqvem waren, daß er wieder zu sichselbst kommen konte, maßen er im Schiff der eintzigewar, welcher glaubte, daß sich noch ein Füncklein Le-den in ihm befände. Nachdem er ihm darauff den,, Armen gerieben selbigen wieder zu wärmen, und das.j' Büitdarein zu bringen, so ließ er ihm zur Ader. An-?^ fangs lieffdas Blut nur Tropffen vorTrvpffen,nach»^ mahls aber kam es mit mehrerer Freyheit heraus.
Drey Minuten hernach thät der gute Mann die Au-lch gen auf, und in einer Viertel Stunde redete er, und^ war wieder völlig zu recht gebracht. So bald das^ Blutgestillet fienger an herum zuspahierenund ver-
- ^ sicherte uns, daß er sich wohl befände, der Wund-
- ^ Artzt hielt also vor gut ihm ein Glaß LorcliAl-Wasser
. zugeben. Allein nach Verlauffeiner Viertel Srun-^ bekamen einige Frantzvsen geschwind in die Kammer^ Lclauffen, wo der Barbierer einer Frau zur Ader zu