r 6 Leben des Ettgellänbeks
Es kanwohl seyn, daß ihr Temperament zu ihr^ ^«berflüßigen Ausschweiffungen etwas beygetragen^ Tsie waren Franhosen, ein Volck, welches hitzige)pMonixter, und mehr als ein anders fähig ist, von ei-«er Extremität;» der andern zuschreiten, wegen'des/ ^Wenigen Feuers, so ihre Lebens-Geister erwecket. Ich ^bin kein so grosser ?KHofopdu8, daß ich hierüber Ägründlichmeine Gedancken eröffnen kan; ich mag a- r«der wohl sagen, daß ich dergleichen FrcudemBeM Egung meine Lebetage noch nicht gesehen hatte. Sei» ^cher kömmt nichts näher bey, als die wunderlichenSprünge,die mein treuer Freycag machte, da er sei- *nen Vater in dem Canvt gebunden fand; Neben dem 5gestehe ich, daß ich in der Bestürhung des Englischen WCapirains und seiner beyden Cammeraden, welche ^Ich vor diesem aus den Händen der Verräther, so sie " ^in meiner Jnsul verlassen wolten, errettete, etwas der- "gleichen fand; Im Grund der Warhcit aber kan al- E'kes dieses mit demjenigen, was ich bey dieser Gelenheitbemerckte, gar nicht verglichen werden. Merdieses !»muß man beobachten, daß diese wunderliche Dinge, Dauffdie Art wie ich sie beschrieben, nicht zertheilter MWeise an diesen Franhosen zum Vorschein kamen,«emlich daß einer nichts anders gethan, als gelacht uirmd der andere nur geweinet hätte, sondern dieselben ^folgten bey einem reden insonderheit mit aller dieser ^Abwechselung geschwind auffeinander; Einer, der in »einem Augenblick getäubet und dumm schiene, wie ein DMensch, den der Donner gerühret, ficng einen Au- ^genblick drauff an zu tanken, zuspringen, und zu Äschreyen wie ein Narr; Bald riß er sich die Haare Waus und die Kleider in Stücken, und trat sie mit M N