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Dann wieder du,
Du längst ergrauter Held,
Wie liegst du da in stiller sanfter Ruh,
Du Bergesschloß, du Aug von Bielefeld,
Und siehst so ernst dein neuen Treiben zu.
Dies schrieb der verstorbene Pastor Niemeyer, mein alterFreund, der seiner Zeit die volkstümlichste Persönlichkeit Bielefeldswar und sich auch in litterarischen Arbeiten vielfach bethätigte.
Ein sehr bewegter Abend für die Kinderwelt unsererStadt ist der des Martinstages. In kleinen Trupps zieht dieJugend von Thür zu Thür und überall ertönt:
Martin Luther, Martin singen wir:
Wie treten herfür,
Vor reichen Manns Thür,
Wer uns was gibtUnd nicht vergißt,
Der kriegt eine goldene Krone;
Die Krone, die reicht.
So weit, so weit.
Bis an die ganze Christenheit.
Laßt uns nicht zu lange stehn.
Wir müssen noch ein bischen weiter gehn.
Von hier bis nach Köln,
Köln ist 'ne große Stadt,
Da gcb'n uns alle Leute was,
Kliff klaff,
Rosenblatt,
S hlme Jungfer gib uns waS!
„Ein Gruß an Bielefeld", auf dem rheinisch-westfälischenTurnfeste 1879 gebracht, schloß und damit schließe auch unserWerk:
Im Kranz der Städte mag sie herrlich strahlen,
Ihr ward der Reiz der Schönheit ja zu teil:
Wir rufen ihr aus voller Brust: Gut Heil,
Heil Bielefeld, du Perle von Westfalen!
Druck von L. Honrich L Lie., Bielefeld.