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Vor allen sei gegrüßt mit Herz und Händen,
Du Bielefeld, des Gaues Stern und Krön,
Was du geplant, du mögest es vollendenUnd froh genießen deiner Arbeit Lohn.
Sei uns gegrüßt, mögst lange noch erfreunDies schöne Land durch dein Gedeihn!
Und nun ein Glas laßt weihen uns der Einen,Der freundlich Hellen, schönen Vaterstadt;Fürwahr, die Sonne mußte freundlich scheinen.Als unsre Erd dies Thal geboren hat!
Das Glas empor! Stimmt alle jubelnd ein:Dem schönen Bielefeld allein!
Au dem Teutowald,singt ein anderer.
Wo die Eichen stehnUnd aus ferner ZeitHeldengrüße wehn,
Liegt ein Städtelein,
'Sist mein Bielefeld,
Mir das liebste in der weiten Welt!
Ein dritter läßt sich vernehmen:
O Bielefeld,
Du meine Vaterstadt,
Du wunderschöner Fleck der weiten Welt,
Mein liebend Auge schaut sich nimmer satt,Wenn es von Bergeshöhen auf Dich fällt.
Du liegst vor mirIn deiner Kirchen Pracht,
In deiner Häuser, deiner Gärten Zier,
Der Himmel, reiner leuchtend als Smaragd,Ruht wie ein Friedensbogen über dir.
Im weißen SchneeSeh ich die Bleiche dort,
Im grünen Hag erglänzend wie ein See,
Und schau ich diesen, jenen trauten Ort,
Erfaßt mich tief ein seltsam süßes Weh.
Der Lutterbach,
Wie schlängelt er sich hinDurch Bergespforte ruhig und gemach.
Ein Segen nur der Gegend und Gewinn,Soweit mein Auge schaut dem Laufe nach.
Lricke, Chronik.
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