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Geschichte der Stadt Bielefeld und der Graffschaft Ravensberg
Entstehung
Seite
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Beamten »nt den Worten gedacht: „Jnmaßen dann auch endlichdie Klagten und Gebrechen, deren sich Wilh. Quadt zur Alßburgwegen daß Ritterschaft und Stende vast einständig auf dessenAbschaffung von seiner Amtsbedienung und Hauß Sparenbergangedrungen, sollten sie zur Geduld ermanet, biß mit ermeltenQuaden andere Verordnungen gemacht sein." Und weiter:„Was sonsten Wilhelmen Quaden halben schließlich vorgetragenund gegen ihn hocherhebliche Ursachen vorgebracht, ihn bei seinerAmthbedienung und Festungh Sparenbergh nicht zu gestatten,darüber er, Quad, auch gehöret und endlich gnediglich recessirt,daß Quad in andere Wege befördert, die Ritterschaft mit seinerPerson ferner nit beschweret werden müßte."

Wir können über die nun folgende Geschichte der Burgauf die allgemeine verweisen, doch möchten wir bei der Wichtig-keit des großen Churfürsten für unser Schloß uns gestatten, ein-zelne Daten nachzuholen, die sich auf diesen bedeutenden Regentenbeziehen.

Um dem Leser eine Vorstellung zu geben, wie genau esFriedrich Wilhelm nahm und in seinen Anordnungen selbstKleinigkeiten berücksichtigte, zugleich aber auch darzuthun, wie erseine Beamten in Mein zu halten verstand, möge hier die An-gabe der oft langen Verfügungen, die meist von Eller auszu-führen hatte, folgen. Im Oktober 1647 ordnet der Regent an,daß die von Pfalz-Neuburg übernommenen Feuerwerker JürgenLudtgart, Büchsenmeister und Pulvermacher Michael Hornagh,Marten Grumke und Cordt Ludtgart ihre rückständige Gageerhalten und am 3. Dezbr. desselben Jahres befiehlt er, daßfortan die Rentei die beiden Fußknechte des vom Sparenbergeabgezogenen Drosten bezahle. Am 24. Februar 1648 muß derRentmeister Arnold Jßvording auf Befehl Material zur Befesti-gung der Burg anzuschaffen beginnen, am 12. Märzaber erfolgtein Schreiben, worin der Gouverneur von Herford dem Ritt-meister von Eller für die Sparenburg zwei Kanonen nebstKugeln abzuliefern habe. Behufs des Umgießens zweier Ge-schütze auf dieser Feste läuft ein Brief vom 31. März ein; einanderer vom 8. April stellt den Feuerwerker Jürgen Ludtgertmit 8 Thalern monatlich an, während ein dritter vom 7. Juliden Barbier des Geheimrats C- v. Burgsdorff, Georg Endeler,zum Feldscheer auf dem Sparenberg einsetzt.

In einer Reihe weiterer Schreiben des Jahres 1648 wirddaun der Befestigung des Sparenbergs gedacht, die von dem un-kundigen Baumeister Metzler, der vom Rittmeister Eller ange-stellt worden war, geleitet, nicht vorwärts wollte. Dieser Metzler