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Geschichte der Stadt Bielefeld und der Graffschaft Ravensberg
Entstehung
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^latrimoiiml-Sachen vor sich selbst, bey der hohen Landes-Obrigkeit billich verbleiben, dannoch da ins künfftige unter Bie-lefeldischen undt Einwohnern einiger Nntriinoinal-Sachen halbertiMsrsntr: undt UrossL entstehen solle, darzu ex 8 psoialiEommissiona der regierende Bürgermeister undt ein Mnliüeir-tsr ?a 8 tor der Stadt Bielefeldt an Unsere Cantzeley gefordertwerden, undt wie in dergleichen Sachen Rechtens xroesckiretund verfahren werden solle.

Demnach auch die Stadt Bielefeldt die Gerechtigkeit hat,wann wider das alte Herkommen ihre Feldt-Marcken, Heydenund Weyden mit Schaafen oder anderm Viehe betrieben wür-den, dieselbe zu schütten undt in die Stadt aufzutreiben, bißdahin der zugefügte Schade nach Billigkeit gebüsset, und vondenen, welchen das Viehe zugehöret, ein Abtrag gemacht sey;undt wann in ihre Heyde und Weyde, Zuschlag, newe Fischteich,undt sonst einige Newerungen, die Weyde zu benawen, gemachtwerden wollen, daß alßdann jährlich ein, oder da es die Not-turfft erfordert, mehrmahls, einige aus Mittel des LkaZ-mtratLund der jungen Bürgerschafft, die Heyden undt Weyden zu be-sichtigen, ausgehen, und die newe Zuschlag, Fischteiche, odersonst einige andere befundene Newerungen abschaffen undt invorigen Stand setzen mögen; so wollen Wir ihnen solche her-gebrachte Gerechtigkeit, deren U08868810 vsl gnädigst

hiemit sonürmirsii undt bestetigen, undt sie dabey schützen undthandthaben, daß sie über ihr altes Herkommen nicht beschweretnoch Kraviret werden sollen.

Undt weil schließlich Unsere Stadt Bielefeldt undt derNaZ-mtrat, ausser der Stadt, undt zwar soweit sich die Feld-Marck erstrecket, biß an die Wahrthürne die UnrüMstioll xras-tsnäirst; so haben Wir denenselben gegen Erlegung einer8 iiinni Geldes von zweytausendt Reichsthaler aus sonderbahrenGnaden, in Krafft dieses ferner bewilliget, daß inß künfftig, ,die.lui'iMatioii in den Bielefeldtischen Feld-Marcken, biß an ge-meldte Wahrthürne, in Oivilitnm st Orüninalil)N 8 dem Stadt-Gericht verbleiben undt von demselben alle B.stn 8 jurmckistio-imls 8 verübet, dem Gohgericht auch dießfalls durch gemessenenBefehlich genieldtes Stadt-Gericht, bey diesem itzo sx nova.ssratin erhaltenem Recht keinesweges zu turdirsn, sondern esdabey allerdings ruhig zu verlassen, eingebunden werden solle.

Als auch vor dem Jahr Eintausend, Sechshundert, Fünffund dreyßig, mann einige OsIiiMisntsli auf Unserm HauseSparenberg zur Haft gerathen, zu deroselben gilt- undt peinli-cher Verhörung, so wol etliche des Rahts alß Gohgerichts-

Lricke, Chronik. 7