rerer Dichter und das gänzliche Ausbleiben vieler sonst gern aufge-uommener Gäste wird das Bestehen des Musenalmanachs gefährdet,und dennoch möchte es hart sein, ihn sofort aussterben zu lasten,nachdem die Verleger, die meine Freunde find, ihn angekündigt unddas dazu gehörige Bild bereits fertig haben.
Der Druck sollte anfangen, wir haben beiläufig erst für 160Seiten Manuskript, gutes, eine schlechte Reserve nicht gerechnet. —Schwab, Sie oder Anastasius Grün sollten anfangen; alle drei sindnoch im Rückstand. — Auf Grün und Schwab war fest gerechnet.— Mein Beitrag beträgt zwei Bogen. — Das ist der Stand un-serer Papiere.
Ihre Gedichte sind als fertig im Meßkatalog aufgeführt — abernoch nicht versandt. — Kaum mag Sie die Sache mehr verdrießen,als Sie mich ärgert.
Gaudy, der Sie hochschätzt und liebt, ein wackerer und lieberMann, trägt mir ausdrücklich auf, Sie herzig von ihm zu grüßen.
In der Noch habe ich mich an Sie, lieber Freiligrath, gewandt,verzeihen Sie die Eile und Flüchtigkeit dieser Zeilen und drückenSie die Hand, die ich Ihnen, der alte Invalide dem jugendlichenKumpan, freundschaftlichst reiche.
Adelbert von Chamisto.
Ich habe mich an diesen Musenalmanach gewöhnt, mit demich, nach einem tiefen Witz unserer lieben Sprache, meine liebeNoth habe. Wenn Rückert, Sie und Lenau sich zurückziehen, mußdie Bude zugeschlosten werden.