Druckschrift 
6 (1864)
Entstehung
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332
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Genehmigen Sie und Ihre Freunde den herzlichen Ausdruckmeiner Hochachtung rc.

8. Juni 1834,

11 .

An Karl Simrock in Bonn.

Theuerster Freund!

Gar herzliche Lieder und Freund Hitzig, der Sie besuchte,brachten mir Kunde von Ihnen und ich freute mich mit Ihnen undmit Ihren Schicksalen und wollte an Sie schreiben und that esnicht, weil ich ein gar träger Mensch und gar kein Briefsteller bin.

Seit langer, langer Zeit hat mich in der Literatur nichts er-freut und erquickt, wie Ihr Wieland. Lassen Sie es ja bei demnicht bewenden, sondern fahren Sie rüstig fort.

Ich selber bin nun abgelebt, krank, müde, stimmlos, aber dochnoch heiter genug. Was mich zwingt, an Sie zu schreiben, ist dieFurcht, daß Sie sich wieder nicht zum deutschen Musenalmanacheinfinden möchten, Sie sind schon im vorigen Jahre vermißt wor-den, das wollte ich nicht einreißen lassen. Ich werde dieses Malden Freunden den Raum nicht verkürzen.

Leben Sie wohl und behalten mich in gutem Angedenken.

g. März 1836,

Ad. v. Chamiffo.

. 12 .

An F. Freiligrath.

Berlin pcn 28, April 1836,

Lieber Freiligrath!

Ich lasse mich nicht gekränkt sein, da wo der Wille zu kränkennicht vorausgesetzt werden kann, und Ihrerseits halte ich mich fürsicher. Es soll nun alles nicht gewesen sein, und da es sich darum