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6 (1864)
Entstehung
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aus dieser beengenden Bergluft heraus wieder erneuert werden. ESsind schon mehrere gewonnen, die ihres krankhaften Lebens recht ehr-lich überdrüssig, nach dem Besseren wahrhaft sich sehnend, mit unszur erneuten Gottesstadt ziehen. Arendt und Noodt beginnen, wiees scheint, sich recht eifrig zu bestreben; letzterer hat dein 3ns, andas ihn in krankhaftem Zustande ein äußeres Joch fesselte, sentsagtjund will Theologe werden. Herzlich und innig hat ihn die Nach-richt erfreut, sie gehen beide mit. Ich hoffe, es wird mit ihm ge-hen, da es ihm ein ernstes Streben scheint, und wer hat, dem wirdgegeben werden. Das Gewächs gedeiht immer in dem scheinbartrüben Wetter, der Sturm, der wild zerstörend scheint, treibt dieschöne Saat auseinander und befruchtet, was nur des Samenkornsnoch harrte, und vermehrt vereint den Samen wieder. Ein Stoßder Liebe, daß sie gedeihen möge zum schönen Garten. Gedenkeder schönen Rede des Arztes im L^mxosion, dessen wir uns einstgemeinschaftlich erfreuten die Hochzeit der Welt im Kampfe ge-feiert. Wenn es der heiligen Braut recht übel geht drinnen unddraußen, feiert sie in der Sehnsucht des Glaubens die Hochzeit mitdem ewigen Bräutigam Christus, und ist sie gefeiert, so scheint siesich wieder zu trennen, immer ihn habend und immer suchend; derr-omück-rx in uns und außer uns, der ewig sein Spiel treibt.Bald ist der Tag des Jahres, da Ihr mich als treue Begleiter auchin die äußere Gemeinschaft des christlichen Bundes geleitetet. Wiedie ewige Liebe so von fern her und unerwartet mich mit Euch andem ersten Abend zusammenführte, und so mein Werden tief be-wegte! O wie denen, die blos das Spiel der Figuren auf dem gro-ßen Schauplatze sehen und nicht ahnden, was hinter dem Vorhangvorgehet, alles wie Du sagst, ein großes Taschenspiel erscheinen muß,wenn sie nicht selbst als Puppen mitspielen! Wie macht sie zuNarren der göttliche Silen mit seinen verzerrten Grimassen, dieEinen zum Lachen, die Andern zum Weinen reizend, mit göttlicherdie herrlichen Gestalten verbergend, die er in sich verschließtund die nur unversiegliche Freude athmcn. Ich werde suchen denPlotinos von Hamburg mit nach Halle zu bekommen, ich habe nochnicht Zeit gehabt ihn zu lesen. Planck hat jetzt die Streitigkeiten,vi. 20