Druckschrift 
6 (1864)
Entstehung
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Hitzig ist zur Zeit so wohl als er sein kann, immer thätig undrüstig in der Wirksamkeit, die er sich erwählt. Sie werden beiGelegenheit des Gesetzes über das geistige Eigenthum ein Werk vonihm angekündigt gesehen haben; er ist der Geist und die Seele ver-schiedener wohlthätiger und sonstiger Vereine.

Von Anderen wüßte ich Ihnen nichts zu sagen, was Sie in-teressiren könnte. In der Familie Alles wohl.

Herzlichste Grüße an Ihren Gatten, und an, wer noch Antheilan mir nehmen mag. Ich küsse Ihnen ehrerbietigst und herz-lichst die Hand.

Adelbert v. Chamisso.

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An de la Foye.

Berlin den 23. Dezember 1837.

Du solltest mehr auf uns lehnen, nun beantwortest Dunicht einmal meine Zuschriften, wie kann ich in Dich hincin-reden, wenn Du, mein thsuerster Freund, keinen Hall wiedergiebst?Ich schreibe auch nur ungern, nur an Dich, weil ich glaube, daß esDir wohlthun kann. Aber was und wovon soll ich Dir schreiben?Ich meine überhaupt, man solle an Unsereinem s? nur einen^ Halt suchen;wirken nach Mannesnatur, in Kunst oder Wissenschaft, so lange und sogut es gehen will; es seien uns nicht die Augen gegeben, um sienach Schneckenart einwärts zu kehren. Nur weiß ich nicht, was An-klang bei Dir finden könnte. Unsere kleine Welt bewegt sich unab-lässig in ihrer Bahn man spürt sie nicht gehen, und doch wach-sen die Kinder und doch wird man alt. Mein Gesundheits-Zu-stand bleibt anscheinlich unverrückt und werd' ich dabei allmäligmüd' und müder. Die Lebensfähigkeit, die dem animal einwohnt,ist etwas Bewunderungswürdiges. Wie ich mich seit Jahren schleppe,kann ich mich noch lange schleppen, aber schön ist es eben nicht. Ichbin nur Trümmer meiner selbst, und fülle blos die Stelle aus, woich sein sollte. Meine zwei Aeltesten sind Sekundaner, die fünf