denn ich weiß auf keine vernünftige Weise wieder in ein anständigesGeleise einzulenken.-
Mein viel lieber Freund, kommen Sie wieder einmal mit mirtraulich schwatzen und lasten mich wissen, daß es Ihnen wohl geht.
Ad. v. CH.
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An Rosa Maria Assing in Hamburg.
Berlin, den 4, MLr, 1832.
Meine sehr theure schwesterliche Freundin!
Ich habe bei Gelegenheit des übernommenen Geschäftes gedachtund gehofft, dazu zu kommen, einmal vertraut mit Ihnen zu schwatzen,und sehe, die Zeit ist darüber vergangen, und ich muß wahrhaftigunter Strafe der Versäumniß meinen Papierbrief abgehen lasten,wie andere mehr. — Was ich in Norddeutschland sammle, redigirtSchwab in Süddeutschland, und vies versa. Dem Büchlein ist dieAufgabe gestellt, drei schon zur Reife gediehene Musenalmanacheauszugsweise in sich zu vereinigen; demnach wird der Raum enge.Ich hoffe dennoch, daß wir uns darin beisammen treffen werden undlade Sie freundlichst ein. — Ich bitte auch Assing, mir zu erlauben,das Weinlied, was ich von ihm habe, dem Vorrath beizulegen, undhiemit wäre das Geschäft abgethan.
Ich bitte Sie sehr, mich nicht so wieder abzufertigen, sondernetwas verweilender von Ihnen, Ihren Kindern, Ihrem Hause, —von den „Gaidassen", den „Höckern", den „Vogeldamen", von „For-tuli" und andern Leuten, die mir noch sehr am Herzen sind, zuunterhalten. — Für uns scheint die Zeit still zu stehen, wären nichtdie Kinder, die heranwachsen und von denen ich sünfe zähle in rich-tiger Zahl. Die ältesten zwei Buben sind schon gar bengelhaft jetzt,bei diesem Frühlingwinter, der uns erfreut, rüstige Schlittschuhläuferauf der Eisbahn.
Wir leben heiter und vergnügt in großer Abgeschiedenheit, undich gehe von der Botanik zur Poesie und von der Poesie zur Vota-