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wieder andere Mittag- und Abend-Mahlzeiten und Theee und Gottweiß was — wir haben viel Wein getrunken, aber viel Gescheuteshaben wir nicht besprochen und abgemacht. — Es war im Ganzen! doch eine hübsche Versammlung — aber eine halbe Stunde in
Ihrer Krankenstube brächte mir wenigstens mehr Gewinn, als: die ganze Maikäferiade. — Und kennen Sie nicht a priori den
Schlag Menschen, der sich überall, lesend, redend, stauberregend,
> vordrängt?
, Die Linnäa gtebt Ihnen regelmäßig noch Rechenschaft von einem
> Theile meines Lebens. Es kommt mir noch hie und da an, ein
^ Lied zu dichten; was so entsteht, überlasse ich unbekümmert dem Winde,
„der herbstlich durch die dürren (literarischen) Blätter säuselt." Siedrucken's und drucken sich's wohl einander nach; — sonst leb' ich in, meinem Hause, wie die Schnecke in ihrem — und das ist meineganze Geschichte.-—
; Raupach ist furchtbar furchtbar — Immermann ein Di ch-
^ ter, immer ungeschickt, er kann auf die Bretter (worauf es am Endedoch ankommt) nicht kommen, er kennt sie nicht und ist andererseits^ ohne Takt und Geschmack, und scheint fast Lust am Unreinen zuhaben. Zedlitz Todtenkränze müssen Sie lesen, das ist schön. Ichwerde mich nimmermehr dazu verstehen, den Platen zu vergöttern,wie er selbst thut. — Nichts Neues von Heine, unserem kleinen
Byron: der Dritte hatte den Satan, den großen Höllenfürst, im
Leibe, der Göttinger Student (wie Goethe ihn nennt) doch nur einenViabiotin. — Meine Liste ist für heute aus. — — —
Leben Sie recht wohl, in Dichtung und Wahrheit, mein lieber,
! theurer Freund, und lassen mich bald Erfreulicheres vernehmen, als
s von Gicht und Typhus. — — — Sie leben bei uns in frischem
j, Andenken und meine Frau zählt Sie immer zu den Unfern.
Ad. v. CH.