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und Eurer Weisheit und Liebe. — Das war der Sinn und Inhaltmeines letzten Briefes aus Portsmouth. Gott mit Dir und denDeinen. X -r«
Aus St. Petersburg.
Am ""chdem ich von Kopenhagen einen Brief an
Dich abgehen lassen *) fiel der Wind und ich konnte ans Land gehen,da habe ich denn die ersten Worte von Dir vernommen, den liebenBech herzlich umarmt, und manches von manchem Lieben durch ihnerfahren. — Nun haben wir uns in dieser garstigen Landpfütze sderOstseesj bis jetzt den 3. August bei völliger Windstille oder kontrai-rem Wind herumduseln lassen. Wir haben Pech. Wir liefen nachNachrichten von Krusenstern in Reval ein und blieben auch 4 Tageda. Der Graf ist auf seinen Gütern in Klein-Rußland. Krusen-stcrn, den wir nur flüchtig gesprochen, kommt erst in 8 Tagen hie-her. — Ich habe noch nicht den Fuß am Land und weiß über nichtszu urtheilen, als daß sich noch manche Wochen so verspinnen können.Wenn ich hell sehen werde, werde ich auch schreiben. — Umarmevon mir Lichtenstein aufs innigste, herzlichste, wie kann ich ihm mitWorten danken! In Reval habe ich unerwartete und große Freudean Kosmeli gehabt, dem das Unglück wie unserm Neumann in dieBeine gefahren, jedoch auf andere Weise, daß er sie nämlich bewegenmuß, nicht wie jener unter sich behalten; er ist mit seiner himm-lischen Maultrommel als Reisegeld auf dem Wege nach Athen. Icherwarte ihn nächstens hier. Ich ward durch ihn in einer vortreff-lichen deutschen Welt gleich heimisch, wo Fouqu3 und Schlemihl zuHause sind — und ich habe von holden Freunden herzliche Grüßean den himmlischen Fouqu3 zu bestellen. Hier ist gleich der vor-treffliche Semler **) mein Hort und Rather gewesen. Morgen, wo
*) Din vorhergehenden auf der Fahrt von England geschriebenen.
**) Ein Freund von Hitzig, Geheimer Rath Semler aus Berlin, damalswegen Abschluß eines Handelstraktats mit Preußen in Petersburg.