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an einem Geburtstag sich gebührt, — und hat doch der selige Pro-fessor Crome einen ganzen Band Gedichte drucken lassen, mehrstens„an meinen geliebten und geehrten Schwiegervater, den StaatsrathT. zu seinem Geburtstag", dito an meine geehrte Schwiegermutteru. s. w. u. s. w., die ungefähr so lauten mögen:
O mein theurer Schwiegervater,
Da der Tag aufs Neu' erscheint,
Wo Du auf das Welttheater u. s. w.
Nun Hab' ich die Leute sehr lieb; — aber ein Paar Stiefelnkönnt' ich für sie machen, nur nicht Verse. — Der Tag ist nun sohingegangen, und bei jedem feierlichen Ausbruch las ich auf denGesichtern: nun muß es kommen, paßt auf, nun kommt's — undso ist nichts gekommen und sind die Leute und bin ich in ungestör-ter, angemessener Prosa zu Bett gegangen.
Schlegel kann ich auswendig — A. W. Schlemihl ist seinet-wegen ausgestrichcn worden, nicht aber hingeschrieben; er hat wirk-lich mit dem unschuldigen Jungen nichts gemein, dem ich vielmehrin dem Leib stecke. — Nun Du die Sache so nimmst, muß ich dochsehen, wie ich ihn weiter bringe — doch fehlt mir schon die Laune— ich fürchte, daß das Komische erlischt und das Weinerliche zusehr aufkomme; — denn er besteht doch und soll bestehen aus a -j- b,Ideal und Karikatur, das tragische und komische Element.
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An Hitzig.
kMmersdorf Ende September 4813.^
Dieses zur Erinnerung, daß Du einen Freund in Cunersdorfhast, dem Du eben nicht sehr oft schreibst. — Es ist eine ganz fa-tale Empfindung, wenn alle Tage der Postbote einläuft, und dieAustheilung der Briefe im Salon geschieht und für einen jedenetwas da ist, und für den Herrn von Chamisso — nischts niche —!
„Ls-tn Content, Oouc^?" Der Himmel hängt ja voller Gei-gen, — wenn es am Ende nur nicht an Fidelbogen gebricht? —ich habe seit Februar nicht mehr so etwas gehofft! —