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5 (1864)
Entstehung
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8 bis 10, höchstens 12 solche Kapitelchen wieviel macht dassim Drucks?

148.

An Hitzig.

l.Cunersdorf September 1813, kurz nachder Schlacht bei Dennewitz.)

Wir sind hier nicht schlecht unterrichtet und mir scheint imGanzen doch alles sehr gut zu stehen und zu gehen. Ich glaubewohl, daß, wenn ihr einen andern als den Kronprinzen gehabt hät-tet, der den Feind da erwartete, wo er kommen wollte, ihr dieallervortrefflichsten Franzosen zu schmecken bekommen hättet, indemfreilich mancher Preuße und Russe auf manchem Punkte in Sachsenvorgedrungen wäre.-Nachrichten von Reimer, Mendels-

sohn, Seegemund? Frage Lichtenstein, ob er welche von Ver-zins hat. Die Landwehr hat sich vortrefflich geschlagen, das Regi-ment Colberg sich wieder bewährt. Ich begreife wohl, ohnejedoch Lust daran gewinnen zu können, daß Greuel ärger als jevon den Franzosen, von den Deutschen verübt werden, an Gefange-nen u. s. w. laß uns den Schleier fallen lassen. Ein schönesSchauspiel, groß und erhaben, scheint mir doch diese Folge vonEreignissen*), der Krieg vor euren Mauern, Muth und Zutrauen,alles den Thoren zuströmend, zu welchen Kanonen, Gefangene, Bles-firte und Nachrichten eingebracht wurden, und nichts zu den ent-gegengesetzten. Ich gebe Dir nur ein Paar Worte und danke fürDeinen langen Brief, ich bin heute müde und mag nicht schreiben. Mein Schlemihl hat doch seinem Namen Ehre gemacht, so fried-lich mitten in dem Krieg zu debütiren.-

Vorgestern war hier ein saurer Tag für mich der Geburts-tag des Herrn, an welchem deutlich gegeben Verse erwartet wurden;denn ohne darum poetisch zu sein, weiß man doch, daß ein Vers

') Die Schlachten bei Groß-Bceren (23. Aug.), Dresden (26. 27. Aug.), ander Katzbach (26. Sing.), bei NoUendorf (2g. Aug.) und Dcnncwib (8. Sept.)

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