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5 (1864)
Entstehung
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leicht darum sie nur desto weniger verlassen. Mein inniger Grnßan Serena und Dank für die holden Worte.

A. W. sSchlegels hat die Aufforderung für die Musen nichterhalten.

Mehr an Eduard und Neumann.

134 .

An Hitzig.

CoPPet, 19. März 1812.

Deine Worteum Deutschland wiederum an den Namen derheldenmüthigen Verfechterin seines Werthes zu erinnern" haben un-serer Herrin äußerst geschmeichelt, ihr geschmeichelt, wo sie ebenempfindlich ist. In Ansehung ihrer Schrift, die nun etwas überdas Maß, das ich Dir angegeben habe, gewachsen ist, will sie nocheinige Wochen die Weltbegebenheiten abwarten: soll aber das Werkin Eurer Welt erscheinen, so ist es Dir hiemit bestimmt verspro-chen*). Ich hörte cs vorlesen; ich muß Dir gestehen, daß ichnicht ohne Furcht bin, da es rücksichtslos geschrieben, daß es rück-sichtsvoll bei der Censur .erscheinen könnte und anstoßen. Ich be-antworte nun zwei Briefe zugleich. Die Herrin ist sehr krank, jain bedenklichem Zustand. Es war noch Winter, wie Dein ersterBrief kam, nun ist es bald Sommerzeit, und die ist so reizend indiesem herrlichen Thale! wir sind wieder auf unserm Landsitz. Ichbin frei und mir geht es wohl, ich müßte hier mich gewaltsam los-reißen und habe doch nun die Zeit der angehenden Vorlesungen ver-säumt; ich verliere auch meine Zeit in literarischer Hinsicht nichtmehr, ich habe Englisch gelernt und lese nun den Shakespeare undnebenbei die Spanier, vielleicht auch handle ich nach dem gewöhn-lichen Grundsatz der Welt, warum heute thun, was Du aufmorgen aufschieben kannst, kurz, mein guter Ede, ich sehe eshier noch eine Weile mit an, und sage mir, daß ich den Sommer

») Wgl. Brief lS2 und 138.