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5 (1864)
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und der erste Gefährte auf seinen Wanderungen, welche sich an-fangs auf die Umgebungen Coppet's beschränkten. Im Anfang desAugust verließ er Coppet und seinen Freund, um in die Umgegenddes Montblanc und durch die Schweiz eine größere botanische Wan-derung zu machen. Sie führte ihn in den ersten Tagen des Sep-tember nach Schaffhausen, von wo er ohne Aufenthalt und Umwegnach Berlin ging.

Diese Bemerkungen werden zum Verständnis; der nachfolgendenBriefe hinreichen.

105.

An Hitzig in Berlin.

Paris den 18. Februar 1810.

Ich kann mich hier nicht einwohnen, kann zu keiner Ruhe ge-langen und weiß es selbst nicht anzustellen, daß ich nur einen Briefzu schreiben die Feder ansetzen könnte, also, viellieber Hcrzensbruder,bin ich schon acht Tage hier, und nach einigen mißglückten Ver-suchen werde sichs Dir heute erst wenige abgebrochene Worte schrei-ben. Es ist mir so leer, so nüchtern zu Sinne weiß ich dochselber kaum, wie mir geschieht, was könnt' ich Euch über mich undall das Wesen erkleckliches mittheilen. Meine Reife war lange gut.Bis Hamburg hatte ich einen reisenden Kaufmann mit, der seitsieben Jahren, Jr-Schott-Eng-Holland, Norwegen, Schweden, Däne-mark, Frankreich, Italien, Sizilien, Malta, Deutschland, Ungarn,die griechischen Provinzen, Polen, Preußen, Rußland in allen Rich-tungen mit Kourierpferden bereist, auch eine Expedition in Persienund eine Karavane nach Jrkuzk gemacht hatte, wie auch aus Lustzu sehen eine Reise nach Finn- und Lappland, und eine andere zuden Tartaren hinter dem kaspischen Meere. Der Mann, der nichtsgelesen und viel gesehen, war dennoch nicht sehr interessant. Erhieß Meier, Sohn eines noch gewaltigeren Reisenden. Am 21. frühtraf ich in Hamburg ein; am 27. Mittags trat ich auf der gefro-renen Elbe meine Reise weiter an. Die Tage sind schon fern von