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5 (1864)
Entstehung
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setzen. Er brachte daher nach der Vertreibung der Frau von Staelaus Btois den Winter (von Anfang Oktober 1810 bis Mitte März1811) bei Prosper von Barante, Präfekt der Vendoe, in Napoleon(Hauptstadt des Departements) zu. wo er sich besonders mit alt-sranzösischer Literatur beschäftigte und (seit dem Ende des Jahres 1810.wo er die Aushängebogen des 3. Bandes erst erhielt) an der Ueber-sctzung der Schlegel'schen Vorlesungen fortarbeitete.

Unterließ war (im Herbst 1810) die Universität Berlin eröffnetworden; Chamisso, dem es immer mehr zur Gewißheit gewordenwar, daß Norddeutschland seine eigentliche Heimath sei, und daß ernur im protestantischen Deutschland gedeihen, nur dort eine Ge-fährtin nach seinem Herzen finden und ein Haus gründen könne, indas er sie heimführen möchte, würde schon im Frühjahr 1811 derdringenden Einladung der Freunde gefolgt und nach Berlin gegangensein, um Medizin zu studiren (Br. 128.) und sich in der Nähe derFreundeeine dunkle, geräuschlose Existenz zu gründen, die ihn inden Stand setze nach seinem Sinn und Herzen sich anzusiedeln undeine Familie zu bilden." Mein er war durch ein der Frau vonStael gegebenes Versprechen und durch Verbindlichkeiten, die er gegenSchlegel eingegangen, genöthigt, zunächst nach Genf und Coppet zureisen. Die ihm aufs Neue angetragene Stelle in Napoleonvillelehnte er ab; dagegen machte er Lei seinem kurzen Aufenthalt inParis im März 1811 einen Versuch, bei den kaiserlichen Archiven*)eine Anstellung zu erhalten, wahrscheinlich jedoch nur um Lafoye'swillen, der sich um eine gleiche Anstellung bewarb. Jni Apriltraf er in Coppet ein. Die Arbeit mit Schlegel mußte alsbaldanfgegeben werden, da dieser schon im Mai oder Juni Coppet ver-ließ (vergl. Br. 129.), auch keine Aussicht war, daß die Censurdie Erlaubniß zum Drucke der französischen Uebersetzung ertheilen

*) Und zwar in der spanischen Abtheilnng. ^'npxrellils, schrieb er an Oorn-Vartky, den General-Sckretair der kaiserlichen Archive, qu'ou va or§anis8ruue äivisiou espaAnole. Oomme He rue suis appliyue deaueoup 2 l'etuäe68 oette lauZuv, He preuäs 1a liierte 68 me rappeier ä votre Souvenir,6aus 1'espoir, yue He pourrais me reudre udile (laus 1e äepouillement,yue 1'ou lera äos areliives.