Druckschrift 
5 (1864)
Entstehung
Seite
234
Einzelbild herunterladen
 

234

keinen andern Ausweg ersehe, als mich schleunigst zu Bette zu legenund die Decke Aber die Ohren zu ziehen. X«k(>k.

A d e l b e r t.

r. r. 71. <r.

Ich lese jetzt fleißig italienisch. Das ist mein Thun undTreiben. Das Doppelthier*) geht langsam im Drucke fort. Neu-mann ist auf dem Lande, allwo er an dem andern Band schrei-ben will.

Am zwanzigsten, als Nachtrag. Es wird wohl nicht anderswerden, Theurer, als daß ich Dich allein besuchen werde, welchesnun so bald geschehen wird, als es Gott, die Sonne und die Men-schen zugeben werden.

Ad. v. CH.

83.

An Varnhageu in Tübingen.

Nennhausen den 7. November 1808.

Nachdem ich lange auf Lafoye oder Nachrichten von ihm ge-wartet, Hab' ich einen Brief von ihm vom 12. September aus Czar-nikau beim Grafen Swinarsky erhalten, darin er mir meldet, er seilange krank, gefährlich krank gewesen, sich eben erhole, nicht nachBerlin kommen werde, sondern in Polen bleiben, daselbst nach Er-werb sich umzusehen, und vielleicht bis in Ukraine eine Stelle an-nehmen.

Durch Cotta erhältst Du einen Sigurd. Der Druck des Dop-pelromans geht langsam, wie ich aus Berlin ging, waren erstsechs Bogen gedruckt, darinnen viele Druckfehler stehen geblieben undkeine Einheit der Orthographie eingeführt worden. Neumann hateine Reise auf das Land mit seinem Grafen Redern gemacht; wirhatten zusammen den Plan zu den ersten Kapiteln des zweitenTheils entworfen; wie er uns aber nach Nennhausen, bei seiner

*) Der Doppelroman: KarL's Versuche und Hindernisse.