Druckschrift 
5 (1864)
Entstehung
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233
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Ich füge nur einige Worte denen bei, so ich Dir zukommen

lasse.

Du fragst mich ängstlich um meine Adresse. Die findest Duauf dem Titelblatt unseres Sigurd's unten mit abgedruckt. Ichbin nämlich ein Hausgenosse Eduard's sHitzig'sj, der treu, rein, fest,dehnbar und gut, wie gediegen Gold, mir ein wahrer Freund undHort ist, in diesen schmählichen Zeiten, wo in den Wein, die Tinte,das Blut und sonst alles Gute so viel Wasser mit unterläuft. Mitdem freuen wir uns sehr zu einer gemeinsamen Wallfahrt nachNennhaussn; ein fünfter Rückfall seiner Krankheit entfernt aber dieAussicht, und ich stehe nicht so, daß ich gut ohne, und sodann mit ihmeinen gedoppelten Urlaub nehmen könne. Warum aber kommst Dudenn nicht einmal zu uns? es ist doch wahrhaftig nicht weitervon Nennhausen nach Berlin, als von Berlin nach Nennhausen.Doch wie es auch gehen mag, Du wirst mich bei Dir, will's Gott,sehen.

Von Lafope sind Briefe eingelaufen, der kommt nun nicht.DeS armen Jungen geringstes Unheil scheint Krankheit gewesen zusein, worüber er doch bald darauf gegangen wäre. Er ist im Begriffsich tief und tiefer in das verruchte Polen zu versenken, es istschmählich,

/zu'

Es ist auch hier so wenig des Speckes zuholen, daß es Sünde wäre ihn gewaltsam her zu zitiren.

Ich freue mich, daß Du Dich mit dem Holzschnitte*) und demübrigen Anzug Deines geliebten Kindes freuest, und daß Du bil-ligest das Geschehene. Ich laste Eduard das Wort, Dir von Fichteund Andern zu erzählen, und schließe über die Geschichte von treuerMinne mit jenemSapperment", den ich bei Dir über die Ge-schichte des Nonnenraubcs zu Deiner Freude ausgehen ließ,würdig bei Gott auf der Stelle gedruckt in diesem Jahre zuwerden; über die Luise mündlich. Ich träges Thier stecke bis andie Kehle in einem Wust von zu schreibenden Briefen, aus dem ich

') Zur Quart-Ausgabe des Sigurd.