Druckschrift 
5 (1864)
Entstehung
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Ja, mein lieber Freund, ein jeder hat seine gehörige Dosis vonVerzweiflung im Leibe, und erträgt sie jeder wie er kann. Dazukommt, daß ich zu allem (sage allem) in der Welt verdorben bin.Es kann nicht einmal, lautet das Obere, ein Schuft aus mir werden,

welches freilich gar nichts verächtliches ist; ist es auch an und fürsich noch nichts Rechtes in der Welt, ist es doch zumeist in ihrvonclitio sine gua non.

Damit Du nicht nur mehr, sondern auch länger zu lesen habest,füge ich hier bei, was ich für das löbliche Regiments-Tribunal voretwa ein paar Monaten verabfaßt habe und an dasselbe eingereicht,*)und werde Dir zum Recomfort am Schlüsse dieser meiner Zuschriftsagen, daß mir gedäucht hat, cs ginge ziemlich grad und gut beider Sache zu, mehr auf Verlangen.

Kann ich Dir Dienste leisten, die sonst Varnhagcn, be-fehle!

Zwischen die letzte Zeile und den Rand des Papiers einge-klemmt, Hab' ich nur zu einem schleunigen Retirade - BücklingRaum, welchen ich so wenig ungeschickt thue, wie ich nur kann.

Ich hoffe einen Brief von Harscher aus Dresden. Gelegen-heitlich erbitt' ich mir die mitgetheilte Rarität zurück.

Adelbert.

7 . /. 71 . «.

82 .

An Fvuque.

^Berlin IS. Oktober 1808g

Dies Mal, mein wackrer Freund, werd' ich mir den Anfangvon Bernhard! erborgen, auf daß Du wissest, woran Du seiest.Dieser Brief ist nämlich kein Brief.

*) Die oben S. 192 mitgetheilte Memoire.