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5 (1864)
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pagne reisen. Von der Art, wie ich gekommen, von alle deni sageich Dir nichts. Kannst Du Rath schaffen, daß wir uns sehen,schreibe mir, was Du denkst und thust.

Ich suche Koreff. Kannst Du mich ihn finden helfen? Wennetwas entschieden ist, schreibe ich Dir, oder gar reise zu Dir. Könnt'ich nur das.

Wo ist unsere schöne Schwärmerei, Jugend und Kraftwo? Die Lust, die man hier einsaugt, ist so schwer wie Dukaten-dampf.

Adelbert.

66 .

An Varnhagcn in Berlin.

Paris den 23. Dezember 1806.

Das Alte ist nicht mehr, noch nicht das Neue. Ich habe nochmich nicht besonnen, und das Erbrausen des ungeheuren Strudelsund Schlundes dieses Ortes betäubt mich so, daß ich selbst nichtdes Muthes mich rühmen kann. Ich bin Vater- und mutterlos,

ich stehe allein, allein! gieb mir freundliche Worte, lieberKarl, mahne mich an das gute Alte, ich werde Dir heute nichtein Mehreres zu sagen haben, viel mehr nicht, ich habe odermich haben weltliche Geschäfte, o das ist arg, ich werde indie Provinz gehen muffen, werde spät und wann weiß Gott

zu Lafoye kommen. Wenn nicht ein Brief von Koreff hierbeigefügt ist, erwarte doch einen bald von ihm, ich will ihn spre-chen lasten, aber wisse, er sei immer noch hier unser Alter, Guter,und habe entschlich gearbeitet; er wohnt mit dem Tonkünstler vonDrieberg, speist beim Restaurateur mit Ludwig Robert, und bringtviele Zeit an seinem Schreibtische zu. Er hat, nach deren Erlangung,seine Brodkünste Chirurgie und Medizin derlei zu haben machter zur Pflicht beseitigt und befleißt sich der Kunst. Auch mitihm, theurer Freund, vermiss' ich Zeit und Ort, er liebt uns undmich ja, und hat mir die Hand gedrückt und mich gefragt:Kann