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5 (1864)
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er hat, gewiß vom Machtwort der Generale niedergeschmettert, fürdiese Forts kapitulirt.

Was die Offiziere anbetrifft, die späterhin beim Feinde Diensteangenommen, so mag ihre That, wenn sie erst erwiesen ist, sierichten.

Schließlich. Ich fürchte nicht von denen, an die ich das Wortrichte, und nicht von denen, die es gleich mir führen, getadelt undwidersagt zu werden, wenn ich von dem Grundsätze ausgegangenbin, daß es sonder fernere Rücksicht schmachvoll sei, eine Feste demFeinde zu überantworten und ihm deren Besatzung gefangen zu lie-fern, wenn noch kein Angriff auf diese Feste geschehen, keine Lauf-gräben vor derselben eröffnet worden sind, wenn noch zur Stundekeine Hungersnoth in ihr herrscht; ja wenn der schwächere Feinddie flüchtige Berennung aufgehoben hat, die Bürgerschaft gefaßt unddie Besatzung voller Muth ist, und ich brauche nicht auf den Buch-staben des Kriegs-Reglements Friedrich's mich zu berufen. Mögendenn die Urheber der Kapitulation Hameln's für den neuen Schand-fleck, den sie dem deutschen Namen aufgcheftet haben, büßen; wirwälzen die Schuld von uns ab und waschen uns von derSchmach rein.

Ich halte dafür, daß bei gegenwärtigem Ehrengerichte, wie injeder Ehrensache, der Mann für sein Wort stehen muß; ich begehrealso nicht, daß mein Name von meinen Worten getrennt werde."

Oixi.

(Unterschrift.)

Wir finden Chamisso zunächst wieder auf der Reise in seinVaterland. Am 3. Dezember 1806 schrieb er noch aus Deutschland

64.

An Varnhagen in Berlin.

Wesel den 3. Dezember 1886.

Wo Du auch seiest und Dich diese Zeilen treffen, ersuch' ichDich, Bruder, meiner zu gedenken und mich nicht lange Deines

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