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men, das Cartel anzunehmen, habe mich auf Ehrenwort gefangengegeben und einen Paß nach Frankreich erhalten.
Endlich aufgefordert: „auf mein Ehrenwort zu erklären, ob ichgegen einen Offizier des Regiments etwas Nachtheiliges zu sagenhätte", gebe ich, der Aufforderung Genüge zu leisten, folgendes meinGutachten über diejenigen von den Herren Offizieren vom RegimentOranien, mit denen ich dieselben Kriegsereignisse erlebt habe, undihr Benehmen ab, und verbürge mein Ehrenwort, daß ich, was ichweiß und wie ich es meine, rücksichtslos heraussage.
Ich halte dafür, daß das Benehmen nur zweier Männer einerfernem Prüfung unterworfen werden könne, ja müsse. Diese sindder Herr Obrist von N. und der Herr Obrist von X., zwei Män-ner, von denen ich während meiner Dienstzeit mehr Gutes als Bösesempfangen habe. Die klebrigen, in ein gemeinsames Schicksal un-abwendbar verwickelt, haben nichts vermocht, als ihre Gesinnungauszusprechen, und sie haben es gesummt nach Möglichkeit schön undkräftig gethan. Mein eigenes Bewußtsein spricht sie frei.
Der Herr Obrist von N., Kommandeur des Regiments vonOranien, war vor dem Kriege zum Brigadier der in Hameln stehen-den Truppen vom Könige bestellt, durste vor allem auf das braveRegiment, das er kommandirte, bauen, kein Zweifel erhob sich gegendie ehrenfeste Tapferkeit des Herrn Obristen. Darin traute ihm derSoldat, und, wie die Stimmung war, er wäre ihm sonder Anstanddurch Feuer und Flammen gefolgt. Hätte sich der Hem Obrist vonN. nicht der Gewalt in der Festung bemächtigen können und dem,was geschehen ist, vorbeugend Hätte er es nicht gesollt? Ist ernicht dem Könige Rechenschaft schuldig über die ihm anvertrautenTruppen, welche selbst nur des Kampfes begehrten? Ich erhebe alsZweifel gegen den Herrn Obristen von N. daö, was er nicht ge-than hat. Dagegen ist er nach der Stadt mitgeritten und hat einenZeugen zu den Verhandlungen der Kapitulation abgegeben.
Der Herr Obrist von X., der sämmtliche Forts kommandirte,hatte aus eigenem richtigen Gefühle gelobet, dieselben, auch wenndie Stadt übergehen sollte, zu vertheidigen. Die Hoffnungen derTruppen, deren er sicher war, ruhten auf ihm; er hat sie getäuscht,