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Eltern, deren Aussichten auf Wiedererlangung auch nur eines Thei-les ihres Vermögens noch sehr unsicher waren, hielt ihn zurück, seinegesicherte Stellung anfzugeben und in sein Geburtsland in ihre Nähezurückzukehren. Das Verlangen die Seinen wiederzusehen wurdefrüher, als er geglaubt, befriedigt. Eugen, der im Mai 1802 indie Ingenieurschule zu Potsdam ausgenommen worden war, schonvon Jugend auf schwächlich, erkrankte so bedenklich, daß sich Adel-bert, der ihn zu sich nach Berlin genommen hatte, im August diesesJahres entschloß, ihn zu den Eltern zu bringen. Eugen starb kurznach der Ankunft in der Champagne, wo sich die Eltern in derNähe von Plamy damals aufhielten, Adelbert aber hielten Reisenund Geschäfte, die er für seinen kränkelnden Vater übernommenhatte, um wenigstens einen Theil der verlorenen Güter zu retten,bis zu Anfang des nächsten Jahres in Frankreich zurück.
So schwer ihm aber auch die neue Trennung von den Seinigenwurde, scheint doch eben dieser längere Aufenthalt in seinem Ge-burtslands die Liebe zu seiner „zweiten Heimath, Deutschland undPreußen", vermehrt zu haben, und da er bald nach seiner Rückkehran Theremin, Hitzig und Andern Freunde fand, wie er sie bedurfte,so trat der Gedanke an die Heimkehr nach Frankreich von jetzt anzurück, um so mehr, als die Seiuigen, obgleich sie ihn herzlich lieb-ten und sein Glück aufrichtig wollten, ihn doch nicht verstandenund sein Streben nicht zu würdigen wußten. Von nun an beschäf-tigten ihn besonders Pläne für eine seinen Neigungen entsprechendeLaufbahn*). Mit erneuertem Eifer kehrte er zur Beschäftigung mit
aus der wenigstens eine für seine Stimmung charakteristische Stelle hier Platzfinden möge;
Trauer umwölkct den Blick; fern, fern von des VaterlandesSchöner, besonneter Flur klagt der Verbannte das Leid.
Trauer umwölkct den Blick; ach, nicht in der Sprache der VäterHebt er der Wehmuth Gesang fern von den Lieben und fremd.
*> Dies zeigt der Anfang des oben S. 6. erwähnten Tagebuchs; „Den20. März 1803 Nachts, wie ich von Theremin mit Hoffnungen zurückkchrte, einet andere Bahn sich mir eröffnen zu sehn. — Zu lang habe ich das dem nach Bil-dung strebenden Manne so wichtige Geschäft, dem Gefühle, dem Gedanken desAugenblicks in einem Tagebuch Dauer zu verleihen, versäumt. Ich bin nun in